TÜV Rheinland Akademie_Synthesia

Künstliche Intelligenz hilft besser zu lernen

Hilft Künstliche Intelligenz, besser zu lernen? Eindeutig ja. Bei der Digitalisierung von Lerninhalten setzt die TÜV Rheinland Akademie verstärkt auf Automatisierung durch Künstliche Intelligenz – und kann ihre Trainingsvideos im internationalen Schulungsgeschäft deshalb jetzt in bis zu 38 Sprachen ausliefern. Die Ansprache der Lernenden erfolgt in der Muttersprache. Besser lernen geht kaum.

Die jüngste Ansprache von Markus Dohm, Executive Vice President bei Academy & Life Care, hinterließ großen Eindruck in der TÜV Rheinland Akademie-Welt rund um den Globus. Mitarbeitende staunten nicht schlecht, dass ihr Chef neuerdings mehrere Landessprachen spricht – neben perfektem Englisch auch noch Arabisch, Spanisch und Chinesisch, alles fließend.

Basis dieses gelungenen „Coups“ ist eine Kooperation der TÜV Rheinland Akademie mit dem Londoner Startup Synthesia, eines der führenden Unternehmen für KI-gestützte Produktion von Videos. Der Beitrag von Markus Dohm war ein erfolgreicher Testlauf für das eigentliche Projekt, mit dem die TÜV Rheinland Akademie inzwischen an den Start gegangen ist: seine Trainings- und Schulungsvideos, die die TÜV Rheinland Akademie für ihre international tätigen Kunden anbietet, in bis zu 38 Sprachen zu übersetzen. Künstliche Intelligenz hilft besser zu lernen, denn der Experte spricht den Lernenden direkt in dessen Muttersprache an. Eine höhere Identifikation beim Lernenden ist nahezu nur noch face-2-face möglich. In Schulungsvideos ist Sprache ein Schlüsselfaktor, um eine persönliche Verbindung herzustellen und den Lernfortschritt weiter zu intensivieren.

Mit Künstlicher Intelligenz Kosten sparen

Ganz nebenbei löst die Kooperation zwischen der TÜV Rheinland Akademie und Synthesia ein immer drängenderes Problem, das alle international aktiven Kompetenzbegleiter und alle Global Player kennen, die Wert darauf legen, dass ihr Kompetenzmanagement weltweit nach den gleichen Standards betrieben wird. Videos werden in der beruflichen Weiterbildung immer wichtiger, aber klassische Videoproduktionen mit zahlreichen muttersprachlichen Experten sind kostenintensiv und erfordern einen hohen Aufwand – der sich im operativen Alltag kaum amortisieren lässt und durch Covid-19 auch schwieriger verwirklichen lässt. Per Software dagegen lassen sich Videos zu einem Bruchteil der Kosten internationalisieren – und das unter gefahrloser Einhaltung sämtlicher Hygienevorschriften.

Nach den bisherigen Erfahrungen der TÜV Rheinland Akademie ist KI in der betrieblichen Weiterbildung ein echter Gamechanger. Der Kompetenzentwickler setzt KI dort ein, wo sie Effizienz und Wirksamkeit sowie Skalierbarkeit steigert und einen Beitrag dazu leisten kann, die Weiterbildungsangebote für die eigenen Zielgruppen noch positiver zu gestalten. Im Bereich Schulungsvideos bedeutet das: Mit KI lassen sich…

  • … auf eine ökonomisch vertretbare Weise Sprachbarrieren einreißen.
  • … Wissen und Kompetenzen nachhaltiger vermitteln.
  • … Produktionskosten senken.
  • … Ressourcen smarter einsetzen und entstehende Freiräume für die Entwicklung neuer Inhalte nutzen.

Fazit: Der Einsatz Künstlicher Intelligenz ist ein Wettbewerbsvorteil für jene Lernanbieter, die akzeptieren, dass KI keine Zukunftstechnologie mehr ist, sondern längst in unserem Alltag Einzug gehalten hat und die ihre damit verbundenen Chancen nutzen.

KompetenzmanagementTÜVRheinlandAkademie

Holger Offermanns
Holger Offermanns