Frau mit virtueller Datenbrille

Virtual Reality: der Umwelt zuliebe

Lässt sich mit Virtual Reality das Umweltbewusstsein der Mitarbeiter im Alltag steigern und der individuelle CO2-Fußabdruck reduzieren? Diese Frage hat sich BMW China gestellt und deshalb die Experten für Digital Learning von TÜV Rheinland Academy China an Bord geholt. Sie haben für BMW die Kampagne „Choose the Future Road“ entwickelt. Sie beinhaltet unter anderem eine interaktive Virtual Reality (VR)-Anwendung. Die Ausstellung für mehr Umweltbewusstsein in der Belegschaft des Automobilherstellers wurde zunächst an drei Standorten in China gezeigt und hat Chancen darauf, auch an weiteren BMW-Standorten weltweit eingesetzt zu werden.

Das Thema Umweltschutz geht die Kampagne über drei Ebenen an; „1: Klimawandel und seine Folgen“, „2: Anstrengungen bei der täglichen Arbeit über die BMW-Wertschöpfungskette“ und „3: Wie können wir unseren täglichen CO2-Fußabdruck reduzieren? „. Für den ersten Abschnitt haben die Kollegen von der TÜV Rheinland Academy China ein interaktives Virtual Reality (VR)-Spiel und ein begleitendes E-Poster entwickelt und produziert.

Bewußtsein schärfen mit Virtual Reality

Virtual Reality war eines der Schlüsselelemente der BMW-Umweltkampagne 2019. Das Ziel, das Umweltbewusstsein der Mitarbeiter weltweit zu steigern, zählt zu den grundlegenden Säulen der weltweiten Nachhaltigkeitsstrategie. Es sollen alle ermutigt werden, ihren CO2-Fußabdruck sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz zu verringern. Im Virtual Reality-Spiel schaut sich der Mitarbeiter ein kurzes Video über die harten Realitäten an, denen die globale Umwelt ausgesetzt ist, welche Auswirkungen das auf den Klimawandel hat und wo jeder einzelne seine persönliche Verantwortung dafür wahrnehmen kann, damit sich die Situation nicht noch weiter verschärft. Der Anwender des VR-Spiels hat die Aufgabe, jeweils die Quellen möglicher CO2-Emissionen ausfindig zu machen. Das Virtual Reality-Spiel simuliert einen ganz normalen Tag im Arbeitsleben. Auf dem Weg zur Arbeit bleiben den User nur 100 bis 120 Sekunden Zeit, um alle Quellen für Kohlenstoffemissionen zu finden. Je mehr er entdeckt, desto mehr ist er sich der Umweltgefahren bewusst, die ihn umgeben. So soll Virtual Reality dazu beitragen, das Bewusstsein für die CO2-Emissionsquellen zu schärfen und Mitarbeiter zu ermutigen, ökologische Entscheidungen über den Einsatz von CO2-Produzenten wie Computern, Druckern oder Kaffeemaschinen usw. zu treffen.

Die Vorteile von Digital Learning

Virtual Reality-Anwendungen sind ein Teil des Angebots unterschiedlichster Lernmethoden, mit dem die Experten der TÜV Rheinland Akademie Inhalte schnell, einfach und nachhaltig über digitale Kanäle vermitteln. Denn Wissen  und Arbeitsprozesse werden immer dynamischer. Nur ein zukunftsorientiertes Lernkonzept, das alle Möglichkeiten und Formate der digitalen Technologien einbezieht, kann den steigenden Bedarf an Weiterbildung zeiteffizient und skalierbar bedienen. Und: Nur 10 Prozent von dem, was Menschen lesen, behalten sie im Gedächtnis. Dagegen verstehen wir 90 Prozent von dem, was wir selbst aktiv anwenden oder mitgestalten, nachhaltig. Digital Learning per Virtual Reality stärkt nachweislich die Lerneffektivität durch einen hohen Grad an Eigenaktivität. Virtual Reality ermöglicht die Beschäftigung mit neuen Themen und fördert im geschützten Nutzer-Raum das Ausleben von Neugier. So kann der Nutzer sinnvoll aus Fehlern lernen. Zugleich erhält er unmittelbares Feedback auf seine Aktionen, was zu selbst bewirkten Erfolgen führt. Zu den Lernformaten der TÜV Rheinland Akademie zählen neben Virtual Reality unter anderem das Video Based Training, Web Based Training, Mobile Learning, Micro Learning, Blended Learning, Serious Games und Lernwelten oder Live Online Training.

KompetenzmanagementTÜVRheinlandAkademie

Tobias Kirchhoff
Tobias Kirchhoff

Leiter Marketing