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Eltern-Coaching Fit mit Kind

Fit mit Kind: Dank Coaching erfolgreich zurück ins Berufsleben.

Wie finde ich zurück auf den Arbeitsmarkt? Wie werde ich sowohl meinen Kindern als auch meinem Arbeitgeber gerecht? Welcher Job passt nach der Elternzeit zu mir? Wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht, stehen Mütter und Väter vor vielen verschiedenen Fragestellungen, mit denen sie sich oftmals alleingelassen fühlen. Das TÜV Rheinland Akademie Job-Coaching „Fit mit Kind“ setzt genau dort an: Durch die geförderte Weiterbildungsmaßnahme wird Eltern der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt vereinfacht und sie erhalten professionelle Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

 

Teilnehmerin berichtet: „Durch das Coaching gehe ich selbstbewusster an die Jobsuche heran.“

 

Diana Khemiri ist alleinerziehende Mutter eines Sohnes und nimmt derzeit am Job-Coaching „Fit mit Kind“ teil. Ihr Ziel ist es, ihre Bewerbungsunterlagen auf den neuesten Stand zu bringen und Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Kind zu erhalten. „Ich war in einigen Jobfragen sehr unsicher und hatte große Selbstzweifel. Im Coaching bekomme ich Zuspruch und tolle Hilfestellungen, sowohl von Seiten der Coaches als auch von anderen Teilnehmenden“, berichtet Khemiri. Das helfe ihr, selbstbewusster an die Jobsuche heranzugehen. „Vor zunächst fremden Leuten über mein persönliches Leben zu sprechen, war zwar anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig, hat mein Selbstbewusstsein aber enorm gesteigert“, sagt sie.

Die größte Herausforderung sah sie nach ihrer Berufspause darin, einen Job zu finden, der sich mit den Betreuungszeiten ihres Sohnes vereinbaren lässt. Im Coaching „Fit mit Kind“ erhält sie nun konkrete Hilfestellungen, um Job und Kind unter einen Hut zu bringen. „Ich wurde bei der Vermittlung eines Kita-Platzes nicht nur an die entsprechenden Institutionen weitergeleitet, sondern aktiv bei der Suche unterstützt“, berichtet Khemiri. „Ohne die Unterstützung der TÜV Rheinland Coaches hätte ich die parallele Kita- und Jobsuche nicht allein geschafft.“

 

Fit für den Arbeitsmarkt dank professioneller Einzel- und Gruppencoachings

 

Auch der Austausch mit anderen Kursteilnehmenden habe ihr geholfen, neue Lösungsansätze für die Organisation ihres Alltags zu finden, so Khemiri. „In den Gruppencaochings tauschen wir uns über verschiedene Themen wie Kindererziehung und Betreuungsmöglichkeiten, aber auch das richtige Verhalten in Bewerbungssituationen aus“, berichtet sie. In Einzelcoachings werden persönlichere Themen besprochen, Bewerbungsunterlagen aktualisiert und akute Probleme aktiv angegangen, beispielsweise wenn es um Geld- oder Rechtsfragen geht. Außerdem werden gemeinsam mit dem Coach individuelle Stärken analysiert und sowohl Bewerbungs- als auch Kommunikations-Skills trainiert. Diana Khemiri fühlt sich nun durch den Kurs „Fit mit Kind“ optimal auf den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt vorbereitet: „Ich würde jederzeit wieder am Coaching teilnehmen und kann den Kurs wärmstens empfehlen“, sagt sie.

 

Job-Coach berichtet: „Wir gehen alle Probleme immer gemeinsam an.“

 

Die Ausgangssituationen der Kurs-Teilnehmenden sind sehr unterschiedlich – gemeinsam mit den Coaches werden deshalb in Gesprächen stets individuelle Lösungsansätze gesucht. „Komplizierte Lebenslagen, die scheinbar keinen Ausweg haben, erlebe ich in meinem Berufsalltag häufig: ob Probleme in der Partnerschaft oder mit dem Jugendamt, Angst vor Behördengängen oder schwierige Erziehungsfragen. Zusammen mit meinem Team und den Teilnehmenden versuchen wir, für jedes Problem eine passende Lösung zu finden. Wir gehen alle Probleme – falls nötig auch unter Hinzunahme von weiteren geeigneten Ansprechpartnern – immer gemeinsam an“, berichtet Bea Schmidt, Teamleiterin am TÜV Rheinland Trainingsstandort Erfurt, wo sie seit 2017 Eltern zum Thema „Beruf und Familie“ coacht. „Ziel von „Fit mit Kind“ ist es, eine Vereinbarkeit von Familienpflichten und Beruf herzustellen sowie die Kursteilnehmenden in kritischen Lebenssituationen optimal zu unterstützen“, erklärt die Expertin.

 

Die Maßnahme „Fit mit Kind“ ist über einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) vom zuständigen Jobcenter bzw. der Agentur für Arbeit zu 100 % förderbar. Bei weiteren Fragen rund um unser Angebot können Sie sich gerne jederzeit über unser Kontaktformular melden, um persönlich beraten zu werden. Vereinbaren Sie gleich einen kostenfreien Termin!

 

Sie haben Interesse am Coaching „Fit mit Kind“ bei der TÜV Rheinland Akademie? Hier finden Sie weitere Informationen zum Kursangebot:

Coaching für Eltern: Fit mit Kind

E-Learning Angebote an der TÜV Rheinland Akademie

Neue E-Learning Angebote: Projekt- und Qualitätsmanagement

E-Learning Angebote auf dem Weg zum neuen Job: Nach dem Verlust des eigenen Arbeitsplatzes stehen Betroffene vor beruflichen Herausforderungen. Eines der am häufigsten auftretenden Probleme ist die oftmals erfolglose Suche nach einer geeigneten Weiterbildungsmaßnahme, mit der die Übergangszeit bis zur Aufnahme einer neuen Beschäftigung sinnvoll und effektiv genutzt werden kann. Das neue E-Learning Angebot von TÜV Rheinland setzt genau dort an und geht sogar noch einen Schritt weiter: Die geförderte Weiterbildungsmaßnahme umfasst – zusätzlich zu den Ausbildungsinhalten – noch ein integriertes Bewerbungs- und Motivationscoaching, mit dessen Hilfe den Teilnehmenden eine schnelle Rückkehr in die Berufswelt gelingt.

 

Dank innovativem Kursangebot schnell zurück in den Job

Das Kursangebot richtet sich an Arbeitssuchende mit Berührungspunkten zum Projekt- und Qualitätsmanagement, die sich in Form eines Einzeltrainings von Zuhause aus weiterbilden möchten. Im jeweiligen Kurs bekommen die Teilnehmenden dann berufsfeldübergreifendes Handlungswissen vermittelt. Neu und in dieser Form bundesweit einzigartig sind die in beiden Kursen integrierten Coachings, mit denen die Teilnehmenden wieder fit für eine Integration in den Arbeitsmarkt gemacht werden. Dabei profitieren sie neben einer individuellen Beratung zu ihrer persönlichen Situation auch von einem besonderen Arbeitsmarktcoaching. „Der Bruch in der Erwerbsbiografie kann bei Betroffenen Zweifel in Bezug auf die eigene Person oder ihren Wert für den Arbeitsmarkt auslösen“, so Hans-Björn Glock, Koordinator für berufliche Bildung von TÜV Rheinland. Genau hier liegt der Mehrwert des integrierten Coaching-Angebots. „In persönlichen Gesprächen werden Selbstzweifel oder Zukunftsängste genommen und die Teilnehmenden in ihren Fähigkeiten bestärkt“, so Glock. Die Kurse beinhalten darüber hinaus auch ein besonderes Arbeitsmarktcoaching, in denen zum Beispiel Lebensläufe von Arbeitssuchenden auf Punkte analysiert werden, die für eine erfolgreiche Wiederintegration in den Arbeitsmarkt relevant sind. Beide Kurse finden in Form eines Videotrainings von Zuhause aus statt. „Diese Lernform hat den großen Vorteil, dass selbst komplexe Lerninhalte beliebig oft wiederholbar erlernt werden können“, berichtet Glock.

 

E-Learning: Flexible Weiterbildung ohne Wartezeit

Ein weiterer Vorteil der neuen E-Learning Angebote von TÜV Rheinland liegt in der Möglichkeit eines schnellen Kursstarts, der nach erfolgter Anmeldung jederzeit möglich ist. „Die Teilnehmenden müssen nicht auf einen offiziellen Start einer Präsenzveranstaltung warten, sondern bekommen nach erfolgreicher Anmeldung direkt ihren Online-Zugang freigeschaltet“, so Glock. „Die Weiterbildung kann somit ohne Verzögerung gestartet werden“. Auch nach dem Kursstart bleibt die Flexibilität erhalten. „Die Möglichkeit einer freien Zeiteinteilung in beiden Kursen bietet den entscheidenden Vorteil, dass jederzeit Bewerbungsgespräche geführt werden können, ohne dass die Teilnehmenden sich an festgelegten Stundenplänen orientieren müssen“, berichtet Glock. Selbst nach Aufnahme einer neuen Tätigkeit kann einfach berufsbegleitend weitergelernt werden. „Die Lerninhalte sind jederzeit abrufbar und können auch dann weitergenutzt werden, wenn die Teilnehmenden eine neue Stelle gefunden haben“, so Glock.

 

Interaktives Kursangebot – Förderung und Beratung möglich

Auch in einem weiteren Aspekt unterscheiden sich die neuen E-Learning Angebote von bisherigen Angeboten. Mithilfe eines interaktiven Quiz können die Teilnehmenden im Zuge der Prüfungsvorbereitung ihr Wissen überprüfen. „Die Quizfragen ermöglichen eine Reflektierung der Lerninhalte und eine damit einhergehende Festigung des Wissens. So können die Teilnehmenden ihren Lernfortschritt jederzeit eigenständig verfolgen“, so Glock und fügt hinzu:„ Beide Kurse sind über einen Bildungsgutschein zu 100% förderfähig. Dank persönlicher Beratung profitieren Interessenten außerdem von unserer Hilfe bei der Beantragung einer solchen Fördermaßnahme“.

 

Bei Fragen zu den neuen Kursen oder zu weiteren Themen rund um unser Angebot können Sie sich gerne jederzeit über unser Kontaktformular melden, um persönlich beraten zu werden. Vereinbaren Sie gleich einen kostenfreien Termin!

 

Sie haben Interesse an den neuen E-Learning Angeboten der TÜV Rheinland Akademie? Hier finden Sie weitere Informationen zum Kursangebot: www.tuv.com/elearning

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Berufliche Weiterbildung - Lehrgänge zum Meister

Pandemie-konform: Meisterlehrgänge und Ausbildereignung für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.

Aufgrund des Fachkräftemangels blieben in Deutschland im Frühjahr 2020 über 60.000 Stellen sogenannter Spezialistentätigkeiten (Meister und Techniker) unbesetzt. Zusätzlich wurden zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen Pandemie-bedingt abgesagt.

„Die TÜV Rheinland Akademie hat frühzeitig auf die veränderten Ausbildungsbedingungen reagiert und ermöglicht es Interessierten dank eines hybriden Lernmodells, sich auch in Zeiten der Pandemie optimal für die berufliche Zukunft aufzustellen“, berichtet Claudia Raasch, Lehrgangsleiterin im TÜV Rheinland Akademie Trainingscenter in Magdeburg.

 

Meisterausbildung 4.0: Mit Live-Online-Trainings zum erfolgreichen Abschluss

Mit einer Kombination aus Präsenzunterricht, Live-Online-Training (LOT), Web-Campus und E-Tutoring bietet die TÜV Rheinland Akademie angehenden Meistern vielfältige Möglichkeiten, sich auch in Home-Office-Zeiten erfolgreich weiterzubilden. Etwa ein Drittel der Ausbildung wird dabei im Präsenzunterricht durchgeführt. Dank eines durchdachten Hygiene-Konzepts, das umfangreiche Abstandsregeln und eine ständige Anpassung der Gefährdungsbeurteilung (GBU) vorsieht, wird die Gesundheit aller Teilnehmenden geschützt. Zwei Drittel der Ausbildung entfallen auf ein Live-Online-Training, das wie klassische Präsenzseminare zu festgelegten Zeiten stattfindet. Bei der Ortswahl sind die Teilnehmenden jedoch flexibel. In einem virtuellen Klassenraum werden sie mit den anderen Teilnehmenden und ihrem Ausbilder verbunden, für die Teilnahme wird lediglich ein PC, Laptop oder mobiles Endgerät benötigt. Kombiniert wird dieses Konzept mit strukturierten Selbstlern-Einheiten. „Mit unserem angepassten hybriden Ausbildungskonzept wirken wir aktiv dem Fachkräftemangel in technisch-handwerklichen Berufen entgegen und bieten unseren Teilnehmenden optimale Karriereperspektiven nach erfolgreichem Abschluss“, erklärt Claudia Raasch.

 

Absolvent berichtet: „Ich wurde nach der Weiterbildung sofort befördert“

Das Feedback der Meisterausbildungsteilnehmenden fällt durchweg positiv aus: „Vor meiner Meisterausbildung war ich stellvertretender Lagerleiter – durch den erworbenen Meisterbrief wurde mir nun die Lagerleitung anvertraut“, berichtet Felix Strutz, der in der Nähe von Magdeburg im stahlverarbeitenden Gewerbe tätig ist und dank seiner Zertifizierung befördert wurde. Die Vorteile einer Weiterbildung bei der TÜV Rheinland Akademie sieht Ausbildungsabsolvent Raik Hüpfel vor allem in der Organisation der Kurse: „Eine individuelle Betreuung war dank überschaubarer Gruppengröße jederzeit möglich und auch der Online-Unterricht war sehr gut organisiert“, erklärt er. Hüpfel hat seine Ausbildung als Industriemeister für Kunststoff und Kautschuk bei der TÜV Rheinland Akademie vor Kurzem erfolgreich abgeschlossen. „Anfang März beginne ich meine Ausbildereignung. Ich freue mich schon sehr darauf zu lernen, wie ich mein Wissen effizient weitervermitteln kann“, berichtet er.

 

Anmeldungen für Ausbildereignung und Meisterausbildung ab sofort möglich

Zusätzlich zur Meisterausbildung bietet die TÜV Rheinland Akademie ab März 2021 bundesweit Kurse zur Ausbildereignung an. In Deutschland muss in jedem Unternehmen, das nach dem dualen System ausbildet, mindestens ein Ausbilder nach der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) tätig sein. Diese Person fungiert als Ansprechpartner für die Auszubildenden und ist gleichzeitig für die betriebsinterne Ausbildung verantwortlich. Die Ausbildereignung kann vor, während oder nach der Meisterausbildung abgelegt werden und ist für die Erteilung eines Meisterbriefes unabdingbar.

 

Ende Mai 2021 starten bundesweit fünf Meisterausbildungen, unter anderem in den Bereichen Elektrotechnik, Kunststoff/Kautschuk, Metall und Logistik. Die Dauer für die Meisterausbildung beträgt zwei Jahre. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden eine Teilnahmebescheinigung sowie einen Meisterbrief nach bestandener IHK-Prüfung. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine erfolgreich abgeschlossene Abschlussprüfung im jeweiligen Ausbildungsberuf bzw. die entsprechende Berufspraxis nach der jeweiligen Verordnung. Eine Förderung ist über das Aufstiegs-BAföG (Meister-BAföG) möglich.

 

Sie haben ebenfalls Interesse an einem Meisterlehrgang oder Ausbildereignung bei der TÜV Rheinland Akademie? Gern beraten wir Sie persönlich zu unserem Angebot. Vereinbaren Sie gleich einen Termin!

 

Weitere Informationen zur Meisterausbildung finden Sie hier:

https://akademie.tuv.com/themen/technik/meister

Coching

Coaching: Ein wahrer Allrounder für alle Lebenslagen.

Job-Coaching, Bewerbungscoaching, Führungskräfte-Coaching, Mental- oder auch Krisen-Coaching… Offensichtlich gibt es ein unfassbar großes Coaching-Angebot für jede Lebenslage. Aber: Woran erkennt man eigentlich, dass man ein Coaching braucht? Wie findet man dann das „richtige Coaching“ für sich und seine Bedürfnisse? Gibt es hier überhaupt ein Richtig oder Falsch? Da wir hier auch keine schnellen Antworten geben können, haben wir bei einer Expertin nachgefragt.

Dana Przybille gehört seit mehreren Jahren zum Coaches-Team der TÜV Rheinland Akademie und verrät uns im Interview, was ein gutes Coaching ihrer Ansicht nach ausmacht, welche Ziele man damit verfolgen kann und was sie selbst besonders reizvoll an ihrer Arbeit als Coach findet.


Hallo Frau Przybille, den Begriff Coaching hört und liest man ja mittlerweile überall, in unterschiedlichsten Varianten. Was ist das denn eigentlich?

Wir Menschen und unsere Psyche sind sehr komplex. Demnach gibt es auch viele verschiedene Sichtweisen, Begriffserklärungen, Ansätze und Definitionen für Coachings. Ich persönlich definiere den Begriff als professionelle Begleitung von Lern-, Veränderungs- und Entwicklungsprozessen.
Um das etwas genauer zu erklären: Im Coaching schaffen wir einen Rahmen, der es dem Coachee ermöglicht seine Ziele zu definieren und Entwicklungsschritte eigenverantwortlich umzusetzen. Wer hier einen interessanten Ansatz für sich sieht, kann sich mit einem Coaching unterstützen lassen.

Ich als Coach fungiere dabei prozessbegleitend und biete Hilfestellungen an, um bspw. Hindernisse aus dem Weg zu räumen und passende Lösungsstrategien zu entwickeln. Man nennt das auch “Hilfe zur Selbsthilfe”. Dabei gebe ich natürlich keine konkreten Vorgaben, sondern setze eher Impulse, welche die Entwicklung von Lösungsstrategien beim Coachee selbst aktivieren. Dafür gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Methoden. Welche davon die Richtige ist, zeigt sich meist erst im Kennenlernprozess. Coaching ist immer interaktiv und findet personenzentriert statt. Der Mensch als Individuum steht dabei im Mittelpunkt. Demnach muss auch ich meinen “Methodenkoffer” immer anpassen und mich auf jede Situation und jeden Coachee neu einstellen.

Gelingt das immer?

Eine wichtige Grundvoraussetzung ist die Beziehung zwischen Coach und Coachee. Diese sollte neben fachlicher Kompetenz und der professionellen Distanz, vor allem auf Vertrauen basieren. Man könnte sagen, dass die Chemie stimmen muss. Ohne dem ist Coaching nicht zielführend möglich. An diesem Punkt muss man dann auch ganz ehrlich miteinander sein und Alternativen empfehlen. Glücklicherweise war ich bisher noch nicht in so einer Situation.

Wie läuft ein Coaching grundsätzlich ab?

Bevor ein Coaching tatsächlich beginnt, gibt es immer einen Auftrag. Der Coachee kommt freiwillig mit seinem Anliegen ins Coaching. Das Kick-off findet dann in Form eines Erstgespräches statt. Dies dient in erster Linie dazu eine vertrauensvolle Basis zu schaffen. Coach und Coachee können sich sozusagen etwas beschnuppern. Hier wird entschieden, ob beide in Interaktion treten können oder eben nicht. Wie schon erwähnt, muss die Chemie stimmen. Nachdem das „geklärt“ ist, werden die Ziele des Coachings bestimmt. Mit Hilfe der Ergebnisse aus dem Erstgespräch, den Beobachtungen und Wahrnehmungen, kann der Coach schon aus seinem Methodenkoffer ein oder mehrere Instrumente wählen, die dann im Coaching-Prozess Anwendung finden. Hierbei sollte man beachten, dass es nicht bei diesem Instrument bleibt und der Einsatz im gesamten Verlauf, situativ angepasst werden muss. Die Dauer des Coachings ist unterschiedlich und wird in der Regel im Vorfeld festgelegt. Abschließend werden verbindliche Termine vereinbart – und los geht´s.

Woran erkennt man denn, dass ein Coaching hilfreich wäre und welche Ziele sollte man sich setzen?

Der Markt bietet aktuell ein unheimlich breitgefächertes Angebot an verschiedenen Coachings, für jede zu bewältigende Herausforderung oder auch Krise in unserem Leben. Mental-Coaching, Karriere-Coaching, Krisen- oder Job-Coaching – die verschiedenen Ansätze und Methoden können unheimlich vielseitig eingesetzt werden. Jeder, der irgendwie “feststeckt” bzw. seinen Weg nicht mehr klar sieht und Unterstützung bei der Erreichung seiner Ziele oder dem Bewältigen von Krisen braucht, kann und sollte darüber nachdenken ein Coaching in Anspruch zu nehmen. Mit einem Coaching kann so vieles erreicht werden, auch wenn es manchmal nur darum geht, neue oder ganz andere Perspektiven und Ansätze aufzuzeigen. Und das Beste ist: Unsere Coaching-Angebote sind mit einem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS), der Agentur für Arbeit oder Jobcenter, zu 100% förderfähig. Dem Coachee entstehen demnach keine Kosten.

Die individuellen Ziele werden im Coaching – ausschließlich vom Coachee selbst – bestimmt. Oftmals werden diese schon bei der Wahl des Coachings ersichtlich und müssen dann nur noch etwas deutlicher ausformuliert werden. Wer ein Job- oder Karriere-Coaching bucht, will sich meist beruflich entwicheln, wer ein Lebenslagen- oder Krisen-Coaching beginnt, ist meist auf der Suche nach Struktur und Klarheit. Aber auch hier gibt es immer wieder Überraschungen. Neben dem Wunsch zur beruflichen Neuorientierung, können bspw. auch die Themen Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Selbstsicherheit und Durchsetzungsstärke relevant werden. Wenn so ein Fall auftritt, muss erst einmal “Ordnung geschaffen werden”.

Das klingt herausfordernd. Welche Methoden kann es zur Zielerreichung geben?

Die Vielzahl der Coaching-Arten auf dem „Coaching-Markt“ bringt natürlich auch ein enormes Quantum an Methoden mit sich. Hier gilt es die geeignete Methode zu wählen, denn jeder Coachee benötigt eine andere Vorgehensweise. Manchmal ist auch eine multimodale Arbeitsweise nötigt, d.h. man verwendet einen sogenannten Methodenmix um Coaching-Ziele zu erreichen. Ich persönlich verwende gern Elemente aus dem Systemischen Coaching. Systemisches Coaching verfolgt das Ziel, die Selbstorganisationsfähigkeit wiederherzustellen, und knüpft dabei direkt an seine Handlungsmöglichkeiten an.

Mit Hilfe von Fragetechniken aus der Systemik erlangt man Informationen über das “System des Coachees”. Parallel dazu wird verdeutlicht, wie bestimmte Situationen und Erlebnisse von den „Angehörigen“ des Systems unterschiedlich gesehen und betrachtet werden. Hierbei können zum Beispiel die Systemangehörigen mit angeregt werden, um neue Lösungsansätze zu finden und umzusetzen. Typische Fragetechniken sind zirkuläres Fragen, die Wunderfrage aber auch die Skalierungsfrage. Weitere Methoden die sich im Coaching bewährt haben sind die Erstellung eines Visionboards oder „Der Baum der Entwicklung“, von Maximilian Bache. Es gibt noch viele mehr, der Methodenkoffer ist gut gefüllt. 😉

Was sind die größten Herausforderungen beim Coaching? Gibt es Besonderheiten, auf die beide Parteien achten müssen?

Im Coaching besteht immer eine Gefahr der Abhängigkeit, Coach und Coachee begeben sich auf eine Gradwanderung, im Rahmen ihrer Beziehung. Jeder Coach sollte über Grundsätze in der Beratungsarbeit/Coachingarbeit verfügen. Wichtig dabei ist, dass eine professionelle beraterische Distanz gewahrt wird. Eine wertschätzende, respektvolle und wertfreie Haltung setze ich im Coaching voraus. Dazu gehört die Würdigung, Achtung und Respektanz gegenüber dem Coachee und seines Systems. Eine neutrale Verhaltensweise hinsichtlich der Glaubenssätze, der Veränderungsbereitschaft und auch den Beziehungen des Coachees ist unabdingbar für eine vertrauensvolle, ganzheitliche, ressourcen- und lösungsorientierte Arbeitsweise.

„Digitales Coaching“ wird aktuell sehr verbreitet angeboten. Was versteht man darunter und wie wird das bei der TÜV Rheinland Akademie umgesetzt?

Aristoteles sagte einmal: „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen“. Gerade in der aktuellen Situation, in der die Wirtschaft Corona-bedingt stillsteht und die Aufhebung der Kontaktbeschränkungen so schnell nicht zu erwarten sind, findet diese Aussage noch mehr Gültigkeit.

Aufgrund unserer Flexibilität und der Strategien die wir entwickelt haben, sind wir auch weiterhin in der Lage, professionell mit unseren Teilnehmenden zu arbeiten.

Es ist uns erfolgreich gelungen, die präsenzorientierte Durchführung unserer Bildungsangebote und Coachings umzustellen. Durch die schnell voranschreitende Digitalisierung, ermöglichen uns Online-Plattformen wie beispielsweise Skype for Business, MS Teams oder Zoom die virtuelle Umsetzung.

Die Kommunikation mit unseren Teilnehmenden findet hierbei auf vielfältiger Weise statt. Durch Telefonie und Video-/Web Conferencing führen wir an Maßnahmeinhalte heran und stehen dabei auch beratend zur Seite. Besonders das Coaching profitiert davon, weil „äußere Einflüsse“ (die zum Teil auch ablenkend sein können) in der digitalen Durchführung nicht existieren. Zum anderen befinden sich die Kunden in ihrem „Zuhause“, welches oftmals der Rückzugsort oder ihr persönlicher „Schutzraum“ angesehen wird. Dort fühlen sie sich wohl, dort dürfen sie sein. Und das spiegelt sich im Coaching wieder. Ich erlebe meine Kunden authentischer und selbstsicherer.

Und wie läuft das dann ab?

Das „Digitale-Coaching“ läuft genauso ab, wie in der Präsenz. Vorab gibt es hier ein Telefongespräch indem der Auftrag geklärt wird. Im Anschluss werden Termine und das passenden Medium zur Umsetzung vereinbart.

Das einzige was der Kunde für die alternative Durchführung benötigt, ist eine stabile Internetverbindung und ein Laptop, Tablet oder Smartphone.

 

Digitales Coaching: Individuell, flexibel und (fast) überall realisierbar.

 

Zu guter letzt: Was reizt Sie an Ihrer Tätigkeit als Coach – und – haben Sie eine hervorzuhebende „Erfolgsgeschichte“?

Ganz klar: Der Mensch, mit all seinem Leben. 🙂 Als Coach tätig zu sein erfüllt mich auf all meinen Ebenen. Mein Job ist nie eintönig, sondern sehr facettenreich und bunt. Jedes Coaching beinhaltet für mich eine Erfolgsgeschichte – selbst wenn es nur kleine Dinge sind, die wir gemeinsam bewegen konnten. Veränderungs- oder Entwicklungsprozesse benötigen nunmal Zeit. Man darf nicht vergessen, dass selbst gewünschte Veränderungen auch hemmende und teilweise blockierende Ängste auslösen und dann sogar wie Blockaden wirken können. Ich sehe mich als Wegbegleiter an der Seite meiner Coachees und freue mich über jeden einzelnen Schritt auf diesem Weg.

Ein gutes Beispiel fällt mir aber tatsächlich gerade ein…

Eine Kundin, welche sich in einem Transformationsprozess vom Mann zur Frau befand, suchte mich auf, weil sie keinen Job fand. Sie vermutete, dass dies an ihrer „Verwandlung“ lag. Darunter hatte sie sehr gelitten. Im Rahmen des Coachings haben wir daran gearbeitet, dass sie ihren Selbstwert wiederfindet und gemeinsam eine Strategie entwickelt, welche das Ziel hatte sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Selbstvermarktungsstrategien ist das “A und O”. Gemeinsam sind wir damit rausgegangen und sie hat sich persönlich bei potenziellen Arbeitgebern vorgestellt. Das war vor dem Coaching undenkbar. Etwa 1 Woche nachdem das Coaching beendet wurde, hat sie ihren Arbeitsvertrag als Verkäuferin unterschrieben. Ich freue mich auch heute noch über diesen Erfolg und bin unglaublich stolz auf meine Kundin.

Im Coaching-Prozess selbst ist mir bewusst geworden, mit wieviel Diskriminierung sie sich täglich auseinandersetzen muss. Unvorstellbar in der heutigen Zeit. Umso schöner ist es dann, wenn ich mit meiner Arbeit etwas bewegen kann.

Das ist definitiv ein würdiger Abschluss unseres Interviews. Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für uns genommen und uns einen kleinen Einblick in die Welt des Coachings gewährt haben! Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß bei Ihrer Arbeit und hoffen, dass Sie auch in Zukunft noch viele Erfolgsgeschichten sammeln können.

 

Kurzportrait Dana Przybille

Dana Przybille

Dana Przybille gehört seit 2015 zum Coaches-Team der TÜV Rheinland Akademie in Lehnitz.

Ich selbst komme aus dem schulmedizinischen Bereich und war als exam. Gesundheits-/Krankenpflegerin auf der Intensivstation und auch in der Anästhesie tätig.

Nach einer beruflichen Auszeit, in der ich an meiner beruflichen Neuorientierung werkelte, habe ich verschiedene Ausbildungen im Bereich Coaching/Beratung absolviert, so zum Bsp. Train the Trainer, Bewerbungsmanagement, Kommunikationsmanagement, Burnout Berater.

Seit 2015 bin ich für die TÜV Rheinland Akademie in Lehnitz in unterschiedlichen Maßnahmen und Projekten unterwegs. Als Coach begleite und berate Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen und Lebensphasen.

Und was soll ich sagen – ich liebe meinen Job! 🙂

 

 

Neujahrsvorsätze 2021

Alle Jahre wieder… Die Neujahrsvorsätze.

Ja, wir kramen sie immer wieder hervor, die gut durchdachten Vorsätze fürs neue Jahr.

Wie Böller, Karpfen und Berliner, gehören sie ja schließlich dazu und werden jedes Jahr aufs Neue – meist in feuchtfröhlicher Silvesterabend-Runde – ausformuliert.
Am Morgen danach bleibt von unseren ambitionierten Vorsätzen jedoch oft nicht viel mehr als der dicke Kopf – und das schlechte Gewissen, weil man ja nicht sofort mit der Umsetzung des „intensiven Sportprogramms“ oder dem neuen, „total gesunden Lebensstil“ anfangen kann (oder will). Aber morgen dann…oder auch übermorgen. Dann aber wirklich!


 

Gesagt, getan – oder auch nicht!?

Neujahrsvorsätze

Neujahrsvorsätze: Nur Schall & Rauch?

Mehr Sport, endlich Karriere machen, dem Alkohol abschwören, mit dem Rauchen aufhören und viel mehr Entschleunigung im Alltag
Viele Menschen verbinden den Jahreswechsel mit dem Bedürfnis, gute Vorsätze für sich zu entwickeln.

Meistens passiert mit ihnen jedoch dasselbe wie mit den kunterbunt-glitzernden Raketen – sie verpuffen im Himmel und übrig bleiben nur Schall und Rauch.

 

Jetzt mal Hand aufs Herz: Wer hat seine Neujahrsvorsätze tatsächlich mal umgesetzt?
Bringt es überhaupt etwas, sich Vorsätze zu nehmen? Woher kommt dieser Brauch eigentlich und warum ausgerechnet immer zum Jahreswechsel? Gehen wir all dem doch mal auf den Grund…

 

Der Ursprung.

Gute Vorsätze sind keine neuzeitliche Modeerscheinung. Schon im alten Rom wurde der anstehende Jahreswechsel dafür genutzt, um über die letzten Monate nachzudenken und sich motivierte Ziele für das neue Jahr zu stecken. Direkt danach bekräftigten die höchsten Beamten Roms ihre Loyalität gegenüber der Republik und legten einen Eid vor dem Kaiser ab. Alles zusammen wurde selbstverständlich in einer großen Zeremonie gefeiert, mit der dann auch noch Janus, der Gott des Neubeginns geehrt wurde. Wer jetzt aufgepasst hat, sieht die Verbindung vom göttlichen Namen zum Monatsnamen Januar. Großartig, die Römer – die haben definitiv keine halben Sachen gemacht!

 

Die Herausforderung.

Grundsätzlich ist es gut, sich Dinge vorzunehmen und ein Ziel anzuvisieren. Der erste Januar steht für den Beginn einer neuen Zeitrechnung – warum also nicht auch für den Beginn neuer und guter Gewohnheiten? Wenn wir dann aber schon nach kurzer Zeit merken, dass wir unsere Vorsätze schon wieder nicht einhalten und unsere beschwingt ausformulierten Ziele nicht erreichen können, sind wir demotivierter als im Jahr davor. Das war es dann, mit den guten Absichten.

Warum fällt es uns so schwer, die guten Vorsätze einzuhalten?

Naja – ein guter Vorsatz ist erst einmal nur ein Vorhaben und oft nicht konkret ausformuliert. „Ein paar Kilo abnehmen“ definiert noch nicht, wie viel letztendlich vom Hüftspeck weichen soll. Auch der Zeitraum der grandiosen Transformation (und mögliche Etappenziele) werden in den seltensten Fällen spezifisch benannt. Aber genau das ist wichtig, um ein Ziel klar vor Augen zu haben und es wirklich anzupacken.

 

Mit diesen 7 Tipps setzen Sie Ihre guten Vorsätze auch wirklich um.

  1. Formulieren Sie einen (!) Vorsatz, für den Sie sich wirklich begeistern können und konkretisieren Sie Ihr Vorhaben so genau wie möglich. Schriftlich! Denn: Wer schreibt, der bleibt (am Ball).
  2. Bleiben Sie dabei realistisch: Von jetzt auf gleich vegan leben, auf Kohlenhydrate verzichten und täglich 100 km laufen – NO WAY!
  3. Planen Sie den Weg zum Ziel, kalkulieren Sie mögliche Hindernisse mit ein und was es braucht, damit Sie diese überwinden können.
  4. Setzen Sie sich Etappenziele und belohnen Sie sich beim Erreichen dieser.
  5. Teilen Sie Freunden und Verwanden mit, was Sie vorhaben und bitten Sie um Unterstützung. Ein paar motivierende Worte oder auch ein Schubs in die richtige Richtung, können Wunder bewirken.
  6. Suchen Sie sich Gleichgesinnte. Vielleicht schwitzt Mutti ja im Fitness-Studio mit oder Ihre bessere Hälfte hört ebenfalls mit dem Rauchen auf – gemeinsam lässt sich so viel mehr erreichen!
  7. Aufgeben ist keine Option! Wenn Ihnen die Ideen für das Sportprogramm fehlen, hilft Ihnen sicher gern ein Personal Trainer weiter. Der Weg zum Traumjob wird leichter, wenn Sie sich mit einem spezialisierten Coach austauschen. Um dem Glimmstängel endlich abzuschwören, können Hypnosen, Ratgeber-Bücher o.ä. helfen.

Es gibt gewiss noch viele weitere Tipps – fest steht aber: Gute – also wirklich gute – Vorsätze sollten eine detaillierte Planung mit sich bringen, damit aus ihnen auch erreichbare Ziele werden.

 

Ziele deinieren

Wer seine Ziele genau definiert, hat auch gute Chancen sie zu erreichen.

 


 

Unterm Strich…

…bleibt es dennoch jedem selbst überlassen, ob er sich diese Mühe macht oder auch nicht. Selbst wenn es nur kurz anhält: Dieses motivierende Kribbeln im Bauch, wenn wir einen Vorsatz formulieren (den wir mal mehr, mal weniger ernst meinen) ist doch ein tolles Gefühl. Wenn das dann „alle Jahre wiederkehrt“… Es gibt Schlimmeres! 🙂

 


In diesem Sinne: Starten Sie das neue Jahr mit viel Optimismus und guten Ideen. Sie brauchen zwar keinen Jahreswechsel, um sich etwas vorzunehmen – wenn es aber DER Moment für Sie ist…Dann los!

Auf ein allseits erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr 2021!

Blog_TÜV_Rheinland_Academy_Traum

Hören Sie nicht auf zu träumen! 

Astronaut, Fußballprofi, Prinzessin: Erinnern Sie sich noch daran, was Sie früher einmal werden wollten? Nicht alle Kindheitsträume gehen in Erfüllung. Aber manchmal ist der Traumjob trotzdem nur einen Steinwurf entfernt. Lassen Sie sich inspirieren – von Erfolgsgeschichten rund um den Globus.

Zeiten ändern sich. Berufswünsche kaum: Seit Jahrzehnten träumen kleine Jungs davon, Polizist oder Pilot zu werden, Mädchen wünschen sich in der Regel eine berufliche Karriere als (Tier-)Ärztin oder Lehrerin. Sophia war jedoch anders: Sie tüftelte schon im Grundschulalter am liebsten mit Technik herum. Steckspielzeug, Lego-Roboter, Computer – erst wenn sie genau wusste, wie etwas funktioniert, war sie zufrieden. Später träumte sie davon, eine eigene IT-Firma zu leiten. Ein Traum, den sie sich erfüllt hat: Gemeinsam mit zwei Freunden gründete Sophia ihr eigenes Start Up. „Damit mein Unternehmen weiterwächst, muss ich immer auf dem neuesten Stand der Technik bleiben“, sagt sie. Die Trainer der TÜV Rheinland Akademie helfen ihr dabei. Sie kommen selbst aus der Praxis und sind auf Du und Du mit Innovationen und Digitalisierung.

> In diesem Video erfahren Sie die ganze Geschichte von Sophia.

Glück macht produktiv

Die TÜV Rheinland Akademie ist Spezialist für die Aus- und Weiterbildung in technischen Berufen und bietet Unternehmen, Berufsanfängern und Professionals eine Vielzahl an Möglichkeiten, ihr ganz persönliches Potenzial zu entfalten. Davon hat auch Mohammed aus Indien profitiert. Ursprünglich wollte er Rennfahrer werden. Heute arbeitet er als Mechatroniker bei einem internationalen Automobilkonzern. Nicht zuletzt, weil er beim Vocational Training der TÜV Rheinland Akademie genau die duale Berufsausbildung nach deutschem Vorbild erfahren hat, die Grundlage ist, um bei Global Playern überhaupt eine Chance für ein Vorstellungsgespräch zu bekommen. Er hat es geschafft, obwohl er aus einfachen Verhältnissen stammt und das Geld für eine Ausbildung fehlte. „Die Ausbildung wurde finanziell gefördert und war top. Deshalb kann ich heute meinen Traum leben“, erzählt er. Gut für seinen Arbeitgeber! Schließlich sind Studien zufolge glückliche Mitarbeiter rund 20 Prozent produktiver als ihre unzufriedenen Kollegen.

> In diesem Video erfahren Sie die ganze Geschichte von Mohammed.

Von Menschen wie Sophia oder Mohammed könnte es weltweit noch mehr geben. Noch fühlt sich laut Gallup Engagement Index in den USA gerade mal jeder dritte Arbeitnehmer (33 Prozent) emotional an seinen Job gebunden. Und das ist schon der weltweite Spitzenwert. In der Europäischen Union ist nur rund jeder zehnte Arbeitnehmer (11 Prozent) glücklich mit seinem Job, jeder vierte (25 Prozent) hat dagegen innerlich bereits gekündigt.

Warum ist das so? Zum einen konzentrieren sich viele Unternehmen ausschließlich auf das operative Geschäft und verlieren dabei die Mitarbeiterentwicklung aus dem Auge. Zum anderen verfolgen aber auch Angestellte ihre Karriereziele nicht konsequent genug. Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel von John: Er wollte schon als Kind hoch hinaus. Heute arbeitet er in seinem Traumberuf und bewegt als Kranführer tonnenschwere Bauträger. Der Weg dorthin war nicht immer leicht. „Ich habe ganz unten angefangen, mein Ziel aber immer im Blick behalten“, erinnert sich John. Dann finanzierte sein Arbeitgeber ihm die Ausbildung zum Kranführer, die Prüfung absolvierte er bei  PersCert TÜV. Die Personenzertifizierung ist für ihn nicht nur ein Abschluss, sondern Kickoff für eine erfolgreiche internationale Laufbahn, die ihm viele Perspektiven bietet.

> In diesem Video erfahren Sie die ganze Geschichte von John.

Passgenaue E-Learning-Angebote für jeden

Es ist also nicht immer der direkte Weg, der zum Traumjob führt, aber genau das sollte man auch voraussetzen und sich entsprechend informieren. Vor allem die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung bietet spannende, mitunter ungeahnte Entwicklungsmöglichkeiten. So braucht es beispielsweise heute kein Informatikstudium mehr, um Unternehmen vor Hackern, Viren & Co. zu schützen. Das kann Jane bestätigen: Sie verzichtete aufs Studium und belegte stattdessen passgenaue E-Learning-Angebote bei der TÜV Rheinland Akademie. Heute arbeitet sie als IT-Expertin und setzt weiterhin auf digitale Trainings. „Wir haben zum Beispiel mit der TÜV Rheinland Akademie einen individuellen Kurs zum Thema Cybersecurity für unser Unternehmen entwickelt“, erzählt sie. „Der funktioniert richtig gut!“

> In diesem Video erfahren Sie die ganze Geschichte von Jane.

Auch Paul entschied sich im Rahmen einer Weiterbildung für einen Lehrgang bei der TÜV Rheinland Akademie und war von den praxisorientierten Angeboten hellauf begeistert. Kurzerhand bewarb er sich als Trainer. Mit Erfolg. Heute teilt er sein Fachwissen mit Berufseinsteigern und Führungskräften auf der ganzen Welt. „Früher war ich ein tüftelnder Elektrotechniker daheim. Heute gebe ich weltweit neue Impulse“, berichtet er stolz. „Schön, dass ich meinen Traum mit so vielen Menschen teilen und mein Wissen selbst weitergeben kann – damit andere ihren Traum ebenfalls verwirklichen können.“

> In diesem Video erfahren Sie die ganze Geschichte von Paul.

Sie haben hoffentlich auch noch nicht aufgehört zu träumen! Erfahren Sie mehr darüber, wie die Angebote der TÜV-Rheinland Akademie Sophia, Mohammed, John, Jane und Paul auf ihrem Karriereweg unterstützt haben, oder finden Sie selbst heraus, welche Chancen sich Ihnen durch die Aus- und Weiterbildung bei der TÜV Rheinland Akademie weltweit bieten. Lassen Sie sich inspirieren! Mehr unter www.tuv.com/academy.