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Neujahrsvorsätze 2021

Alle Jahre wieder… Die Neujahrsvorsätze.

Ja, wir kramen sie immer wieder hervor, die gut durchdachten Vorsätze fürs neue Jahr.

Wie Böller, Karpfen und Berliner, gehören sie ja schließlich dazu und werden jedes Jahr aufs Neue – meist in feuchtfröhlicher Silvesterabend-Runde – ausformuliert.
Am Morgen danach bleibt von unseren ambitionierten Vorsätzen jedoch oft nicht viel mehr als der dicke Kopf – und das schlechte Gewissen, weil man ja nicht sofort mit der Umsetzung des „intensiven Sportprogramms“ oder dem neuen, „total gesunden Lebensstil“ anfangen kann (oder will). Aber morgen dann…oder auch übermorgen. Dann aber wirklich!


 

Gesagt, getan – oder auch nicht!?

Neujahrsvorsätze

Neujahrsvorsätze: Nur Schall & Rauch?

Mehr Sport, endlich Karriere machen, dem Alkohol abschwören, mit dem Rauchen aufhören und viel mehr Entschleunigung im Alltag
Viele Menschen verbinden den Jahreswechsel mit dem Bedürfnis, gute Vorsätze für sich zu entwickeln.

Meistens passiert mit ihnen jedoch dasselbe wie mit den kunterbunt-glitzernden Raketen – sie verpuffen im Himmel und übrig bleiben nur Schall und Rauch.

 

Jetzt mal Hand aufs Herz: Wer hat seine Neujahrsvorsätze tatsächlich mal umgesetzt?
Bringt es überhaupt etwas, sich Vorsätze zu nehmen? Woher kommt dieser Brauch eigentlich und warum ausgerechnet immer zum Jahreswechsel? Gehen wir all dem doch mal auf den Grund…

 

Der Ursprung.

Gute Vorsätze sind keine neuzeitliche Modeerscheinung. Schon im alten Rom wurde der anstehende Jahreswechsel dafür genutzt, um über die letzten Monate nachzudenken und sich motivierte Ziele für das neue Jahr zu stecken. Direkt danach bekräftigten die höchsten Beamten Roms ihre Loyalität gegenüber der Republik und legten einen Eid vor dem Kaiser ab. Alles zusammen wurde selbstverständlich in einer großen Zeremonie gefeiert, mit der dann auch noch Janus, der Gott des Neubeginns geehrt wurde. Wer jetzt aufgepasst hat, sieht die Verbindung vom göttlichen Namen zum Monatsnamen Januar. Großartig, die Römer – die haben definitiv keine halben Sachen gemacht!

 

Die Herausforderung.

Grundsätzlich ist es gut, sich Dinge vorzunehmen und ein Ziel anzuvisieren. Der erste Januar steht für den Beginn einer neuen Zeitrechnung – warum also nicht auch für den Beginn neuer und guter Gewohnheiten? Wenn wir dann aber schon nach kurzer Zeit merken, dass wir unsere Vorsätze schon wieder nicht einhalten und unsere beschwingt ausformulierten Ziele nicht erreichen können, sind wir demotivierter als im Jahr davor. Das war es dann, mit den guten Absichten.

Warum fällt es uns so schwer, die guten Vorsätze einzuhalten?

Naja – ein guter Vorsatz ist erst einmal nur ein Vorhaben und oft nicht konkret ausformuliert. „Ein paar Kilo abnehmen“ definiert noch nicht, wie viel letztendlich vom Hüftspeck weichen soll. Auch der Zeitraum der grandiosen Transformation (und mögliche Etappenziele) werden in den seltensten Fällen spezifisch benannt. Aber genau das ist wichtig, um ein Ziel klar vor Augen zu haben und es wirklich anzupacken.

 

Mit diesen 7 Tipps setzen Sie Ihre guten Vorsätze auch wirklich um.

  1. Formulieren Sie einen (!) Vorsatz, für den Sie sich wirklich begeistern können und konkretisieren Sie Ihr Vorhaben so genau wie möglich. Schriftlich! Denn: Wer schreibt, der bleibt (am Ball).
  2. Bleiben Sie dabei realistisch: Von jetzt auf gleich vegan leben, auf Kohlenhydrate verzichten und täglich 100 km laufen – NO WAY!
  3. Planen Sie den Weg zum Ziel, kalkulieren Sie mögliche Hindernisse mit ein und was es braucht, damit Sie diese überwinden können.
  4. Setzen Sie sich Etappenziele und belohnen Sie sich beim Erreichen dieser.
  5. Teilen Sie Freunden und Verwanden mit, was Sie vorhaben und bitten Sie um Unterstützung. Ein paar motivierende Worte oder auch ein Schubs in die richtige Richtung, können Wunder bewirken.
  6. Suchen Sie sich Gleichgesinnte. Vielleicht schwitzt Mutti ja im Fitness-Studio mit oder Ihre bessere Hälfte hört ebenfalls mit dem Rauchen auf – gemeinsam lässt sich so viel mehr erreichen!
  7. Aufgeben ist keine Option! Wenn Ihnen die Ideen für das Sportprogramm fehlen, hilft Ihnen sicher gern ein Personal Trainer weiter. Der Weg zum Traumjob wird leichter, wenn Sie sich mit einem spezialisierten Coach austauschen. Um dem Glimmstängel endlich abzuschwören, können Hypnosen, Ratgeber-Bücher o.ä. helfen.

Es gibt gewiss noch viele weitere Tipps – fest steht aber: Gute – also wirklich gute – Vorsätze sollten eine detaillierte Planung mit sich bringen, damit aus ihnen auch erreichbare Ziele werden.

 

Ziele deinieren

Wer seine Ziele genau definiert, hat auch gute Chancen sie zu erreichen.

 


 

Unterm Strich…

…bleibt es dennoch jedem selbst überlassen, ob er sich diese Mühe macht oder auch nicht. Selbst wenn es nur kurz anhält: Dieses motivierende Kribbeln im Bauch, wenn wir einen Vorsatz formulieren (den wir mal mehr, mal weniger ernst meinen) ist doch ein tolles Gefühl. Wenn das dann „alle Jahre wiederkehrt“… Es gibt Schlimmeres! 🙂

 


In diesem Sinne: Starten Sie das neue Jahr mit viel Optimismus und guten Ideen. Sie brauchen zwar keinen Jahreswechsel, um sich etwas vorzunehmen – wenn es aber DER Moment für Sie ist…Dann los!

Auf ein allseits erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr 2021!

Gehörlose in der Weiterbildung Lagerlogistik

TÜV Rheinland ermöglicht Lagerlogistik-Weiterbildung für Gehörlose.

Bundesweit einzigartiges Pilotprojekt in Dresden erfolgreich gestartet! Gelebte Inklusion am Trainingsstandort Dresden: Hörende und Gehörlose werden gemeinsam im Bereich Lagerlogistik weitergebildet / Reibungslose Zusammenarbeit ohne größere Verständigungsprobleme möglich – durchweg positives Feedback von Teilnehmenden und Ausbilder / Dank erfolgreicher Testphase: Weiterbildung bei der TÜV Rheinland Akademie soll auch zukünftig für Gehörlose möglich sein


Rund 80.000 Menschen in Deutschland sind gehörlos. Auf den ersten Blick ist die Beeinträchtigung meist nicht erkenntlich. Dennoch sind die Vorurteile gegenüber gehörlosen Bewerbenden, gerade im beruflichen Kontext, oft groß. „Viele Unternehmen gehen davon aus, dass die Inklusion gehörloser Mitarbeitenden nur unter besonderen Bedingungen möglich ist und schrecken deshalb davor zurück, sie einzustellen“, weiß Daniel Goersch, Lagerausbilder im Trainingscenter der TÜV Rheinland Akademie in Dresden. Dass diese Vorurteile jedoch meist unbegründet sind, beweist ein bundesweit einzigartiges Pilotprojekt, das in Dresden vor rund einem Jahr gestartet ist. Diese Projekt ermöglicht Gehörlosen gemeinsam mit hörenden Teilnehmenden eine Weiterbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik zu absolvieren. „Wir wurden vom Integrationsberatungsteam nach einer Besichtigung unseres Trainingscenters gefragt, ob wir uns vorstellen könnten, Gehörlose in unsere Ausbildungsabläufe zu integrieren“, berichtet Kundenberaterin Regina Pörschke. „Wir haben sofort zugesagt und sind vom überwältigenden Engagement und Erfolg aller Mitarbeitenden und Lehrgangsteilnehmenden beeindruckt.“

Bessere Jobaussichten und neue Perspektiven.

Einer der sechs gehörlosen Weiterbildungsteilnehmenden ist Stephan Preiß. Der 35-Jährige hat bereits eine Ausbildung zum Beikoch absolviert und wurde über das Arbeitsamt auf die Weiterbildungsmaßnahme aufmerksam. Die Verständigung mit den hörenden Teilnehmenden und Ausbilder Daniel Goersch funktioniere sehr gut, berichtet Preiß. Ab Januar habe er einen festen Job im Bereich Lagerlogistik in Aussicht, erzählt er stolz. Die Weiterbildung könne er anderen Gehörlosen sehr empfehlen: „Eine super Möglichkeit, um seine Jobchancen zu erhöhen“, findet Preiß.

Das Feedback der Teilnehmenden – hörend wie gehörlos – sei durchweg positiv, berichtet Daniel Goersch: „Die Verständigung funktioniert besser als gedacht. Man lernt als Hörender sehr schnell die wichtigsten Gebärden.“ Auch Weiterbildungsteilnehmer Christian Schelle ist vom inklusiven Modell überzeugt: „Ich bin erstaunt, wie gut die Zusammenarbeit mit den Gehörlosen funktioniert“, berichtet der 32-Jährige. Die Arbeitsmotivation sei gerade bei den gehörlosen Teilnehmenden besonders hoch, erzählt Goersch: „Sie arbeiten extrem gewissenhaft und konzentriert, weil sie kaum abgelenkt werden.“

Therorie, Praxis und hochmoderne Technik.

Zusätzlich unterstützt wird die Weiterbildung durch den Einsatz einer hochmodernen Mixed Reality Brille. Damit werden die digitale Inhalte interaktiv dargestellt und reale Arbeitssituationen simuliert – besonders für die gehörlosen Teilnehmenden ein wichtiges Hilfsmittel. „Bei der Vermittlung theoretischer Inhalte ist die Unterstützung durch Dolmetscher jedoch unverzichtbar“, so Goersch. Der Theorieunterricht findet deshalb in getrennten Gruppen statt. Das ermöglicht maximale Konzentration auf beiden Seiten und funktioniert sehr gut.

„Die Verständigung funktioniert besser als gedacht. Man lernt als Hörender sehr schnell die wichtigsten Gebärden.“ (Daniel Goersch, Ausbilder)

„Die Industrie 4.0 macht die Inklusion Gehörloser problemlos möglich.“

Gemeinsam durchlaufen die Teilnehmenden über maximal sechs Monate hinweg alle Bestandteile des modularen Trainingscenters, vom Wareneingang bis zur Kommissionierung, am Ende wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt. Auch in Zukunft sollen Gehörlose und Hörende die Weiterbildung zusammen absolvieren. „Unter den Gesichtspunkten der Industrie 4.0 ist die Inklusion von Gehörlosen gerade im Bereich Lagerlogistik problemlos möglich, nicht nur in der Weiterbildung, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt“, erklärt Daniel Goersch. „Die Kommunikation über Sprache wird in vielen Teilen überflüssig – das bietet eine enorme Chance für gehörlose Arbeitssuchende.“


Sie haben ebenfalls Interesse an einer Weiterbildung oder Umschulung, an der TÜV Rheinland Akademie?

Der Einstieg ins modulare Trainingscenter für den Bereich Lager / Logistik ist jederzeit möglich. Die Weiterbildungsmaßnahme dauert je nach Vereinbarung bis zu sechs Monate. Weitere Angebote finden Sie vorab in unserem Katalog.

Ihre Ansprechpartnerin vor Ort: Regina Charlotte Pörschke

Vereinbaren Sie gleich einen Termin!

 

 

Weiterbildung zur Fachkraft für Metalltechnik

Meine Umschulung zur Fachkraft für Metalltechnik

Mehdi Hassas hat bereits jeweils eine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker und zum Schweißer im Iran beziehungsweise der Türkei absolviert. Da beide Abschlüsse in Deutschland nicht anerkannt wurden, entschloss er sich für einen beruflichen Neustart bei der TÜV Rheinland Akademie im Trainingscenter Cottbus. Dort absolvierte er zunächst die Umschulung zur Fachkraft für Metalltechnik und bildete sich anschließend im Bereich modulares Schweißen weiter. Wie ihm die Umschulung und die Weiterbildung bei der TÜV Rheinland Akademie gefallen haben, was er dabei gelernt hat und wie seine Pläne für die Zukunft aussehen, verrät uns Mehdi Hassas im Interview.


Herr Hassas, Sie haben bereits zwei Ausbildungen, eine zum KFZ-Mechaniker und eine zum Schweißer, abgeschlossen. Warum wollten Sie noch einmal einen beruflichen Neustart wagen und haben sich für eine Umschulung entschieden?

Die beiden Ausbildungen habe ich im Iran und in der Türkei gemacht, sie wurden allerdings hier in Deutschland nicht anerkannt, weil die offiziellen Zertifikate dafür fehlten. Da ich aber unbedingt weiterhin in diesem Bereich arbeiten wollte, habe ich mich für einen Neustart an der TÜV Rheinland Akademie in Cottbus entschieden.

Wie kamen Sie auf die TÜV Rheinland Akademie?

Ich bin durch eigene Recherche und Empfehlungen auf das Kursangebot gestoßen, die TÜV Rheinland Akademie ist ja überall bekannt.

Welche Weiterbildungen haben Sie absolviert?

Die Umschulung zur Fachkraft für Metalltechnik an der TÜV Rheinland Akademie in Cottbus passte optimal zu meinen Vorstellungen. Von 2017 bis 2019 habe ich diese Umschulung absolviert und mit der Note 1 abgeschlossen, darauf bin ich sehr stolz. Im Anschluss folgte eine siebenmonatige Weiterbildung im Bereich modulares Schweißen.

Sie haben an unserem geförderten Weiterbildungsprogramm teilgenommen, wie waren Ihre Erfahrungen damit?

Das geförderte Weiterbildungsprogramm war ein echter Glücksgriff für mich. Da ich derzeit noch auf meine Arbeitserlaubnis warte, konnte ich die Wartezeit sinnvoll nutzen und die nötigen Voraussetzungen für meinen beruflichen Neustart in Deutschland schaffen. TÜV Rheinland ist ein sehr bekannter Name, der einem viele Türen öffnet. Ich bin dankbar dafür, dass ich die Umschulung und die Weiterbildung über die Akademie machen konnte. Deshalb habe ich sie auch schon an zwei meiner Freunde weiterempfohlen.

Können Sie uns einen kleinen Einblick in die Zeit Ihrer Weiterbildungen geben?

Vorweg kann ich sagen: Die Zeit bei der TÜV Rheinland Akademie war toll! Ich habe nun drei Jahre an der Akademie verbracht und konnte mir dadurch ein komplett neues Leben aufbauen. Meine beruflichen Vorkenntnisse haben mir die Umschulung natürlich erleichtert, es gab aber auch vieles, das neu für mich war. Meine vorherigen Ausbildungen liefen eher nach dem Prinzip „learning by doing“ ab. Hier gab es nun auch einen umfangreichen Theorieteil, der meiner Meinung nach sehr wichtig ist. Dass meine Erfahrungen an der TÜV Rheinland Akademie so positiv sind, liegt mit Sicherheit auch an meinem Ausbilder. Herrn Polten war bei Fragen immer  für uns da. Er hat aber auch jedem Einzelnen Raum für selbstständiges Arbeiten gegeben. Ich konnte sehr von seinem Fachwissen profitieren.

Wie geht es nach Ihrer Zeit an der TÜV Rheinland Akademie weiter?

Dass ich mich an der TÜV Rheinland Akademie weitergebildet habe, hat mir schon einige Türen geöffnet. Unter anderem habe ich bereits ein Jobangebot vorliegen, das werde ich – sobald ich meine Arbeitserlaubnis habe – sofort annehmen. Vielleicht kann ich, bis es soweit ist, noch einige kleinere Weiterbildungsmaßnahmen besuchen. Perspektivisch könnte ich mir eine Qualifizierung zum „Schweißfachmann“ vorstellen. Falls das zeitlich nicht mehr klappt, möchte ich mich aber auf jeden Fall berufsbegleitend weiterbilden – dafür kommt dann nur die TÜV Rheinland Akademie infrage.

Herr Hassas, wir danken Ihnen für die Einblicke und freuen uns sehr über Ihr durchweg positives Feedback. Wir hoffen, Sie schon bald wieder an der TÜV Rheinland Akademie begrüßen zu dürfen und wünschen viel Erfolg bei Ihrem beruflichen Neustart!

Sie haben ebenfalls Interesse an einer Weiterbildung oder Umschulung, an der TÜV Rheinland Akademie? Hier kommen Sie zur Kursübersicht: https://kurse.tuv.com/kurse-suchen 

Bei weiteren Fragen rund um unser Angebot können Sie sich gerne jederzeit über unser Kontaktformular melden, um persönlich beraten zu werden. Vereinbaren Sie gleich einen Termin!

VIONA® Onlinekurs

Mein VIONA® Onlinekurs im Bereich IT

Sich ortsunabhängig und flexibel weiterbilden, das ermöglicht ein VIONA® Onlinekurs an der TÜV Rheinland Akademie.

Alexander belegt im virtuellen Klassenzimmer der Akademie verschiedene Kurse, um seine Kenntnisse im Bereich HTML, SQL und Softwareentwicklung auszubauen und sich beruflich noch einmal neu orientieren zu können. Im Interview verrät uns der 36-Jährige, wie er auf die VIONA® Online Seminare der TÜV Rheinland Akademie gestoßen ist, welche Erfahrungen er bisher in den Virtual Classrooms gesammelt hat und welche Vorteile ihm die Teilnahme an den Kursen bringt.

Alexander, Sie waren zuletzt erfolgreich als Personalberater tätig. Warum wollen Sie sich nun noch einmal beruflich umorientieren?

Nach meinem Bachelor-Studium in International Business Development habe ich über fünf Jahre lang als Personalberater in der Vermittlung von Fach- und Führungskräften mit Engineering-Hintergrund gearbeitet. Mit der Zeit wurde mir bewusst, dass ich mich beruflich noch einmal aus der Personalberatung herausbewegen möchte. Der Fokus meiner Arbeit soll zukünftig nicht mehr so stark am Vertrieb ausgerichtet sein, ich möchte selbst etwas entwickeln und erschaffen können. Da ich eine hohe Affinität zu Themen rund um IT besitze und ein Quereinstieg realistisch erschien, habe ich mich für eine Teilnahme an den VIONA® Onlinekursen mit Fokus auf Web- und Softwareentwicklung entschieden, um in Zukunft in diesem Umfeld zu arbeiten.

Wie sind Sie auf unser Kursangebot aufmerksam geworden?

Die Agentur für Arbeit hat mich auf das Fortbildungsangebot hingewiesen. Da ich bereits wusste, in welche Richtung es gehen sollte, habe ich nach entsprechenden Kursangeboten gesucht. Die Weiterbildungsform eines virtuellen Klassenzimmers war mit allerdings neu.

Welche Vorteile hat das Lernen in einem Virtual Classroom für Sie?

Gerade in der aktuellen Zeit ist es ein großer Vorteil, dass die Kurse nicht ausfallen, sondern man einfach weiterhin von zuhause aus teilnehmen kann. Zusätzlich entfällt die Anfahrt zur Bildungsstätte, was Zeit spart. Ich empfand es als besonders angenehm, mich ungestört auf die Kursinhalte konzentrieren zu können – in einem normalen Kursraum ist das manchmal nicht so gut möglich. Da sich meine Kurse alle auf Web- und Softwareentwicklung konzentrieren und ich auch Übungen und Projekte am PC erledige, kann der jeweilige Dozierende unkompliziert bei Problemen und Fragen helfen. Der größte Vorteil ist für mich, dass ich einen Rahmen und eine Struktur hinsichtlich der Lerninhalte bekomme. Die VIONA® Onlinekurse können sich aufgrund der begrenzten Zeit nur auf die wichtigsten Grundlagen konzentrieren, aber man hat einen guten Überblick, was am wichtigsten ist. So wird man als Kursteilnehmer auch nicht überfordert.

Gibt es Punkte, die wir bei den VIONA® Onlinekursen aus Ihrer Sicht noch verbessern könnten?

Meine Erfahrungen mit den Kursen sind durchweg positiv. Ich weiß jedoch von ein paar Teilnehmenden aus meinem virtuellen Klassenzimmer, die mit der Technik zu kämpfen hatten. Hier waren die Mitarbeitenden der TÜV Rheinland Akademie jedoch äußerst hilfsbereit und haben jedes technische Problem gelöst, sodass letztendlich alle reibungslos teilnehmen konnten. Mein einziger Verbesserungsvorschlag ist, die Datenübertragung der VIONA® Plattform zu beschleunigen. Der Lernprozess an sich wird dadurch zwar nicht gestört, aber da das Auge ja bekanntlich mitlernt, wäre es sicher besser, wenn das Scrollen über die Plattform etwas flüssiger laufen würde.

Vielen Dank für Ihr Feedback, Alexander! Wir freuen uns, dass Ihnen unsere Onlinekurse gefallen haben und Sie Ihr Wissen im Bereich IT erweitern konnten. Ihre Verbesserungsvorschläge geben wir gerne direkt an unser zuständiges Team weiter. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg auf Ihrem weiteren Berufsweg und würden uns freuen, Sie bald wieder in einem unserer virtuellen Klassenzimmer begrüßen zu dürfen!


Sie haben ebenfalls Interesse an einer Weiterbildung über die Online Akademie VIONA®? Hier kommen Sie zur Kursübersicht.

Setzen Sie den Filter bei „VIONA®“ und wählen Sie die passende Weiterbildung für sich und Ihre beruflichen Ziele aus.

Gerne informieren wir Sie persönlich zu unseren umfangreichen Angeboten im Bereich der Online Weiterbildung. Vereinbaren Sie gleich einen Termin!

VIONA® Onlinekurs

Mein VIONA® Onlinekurs im Bereich Bürokommunikation

Nadine will sich beruflich noch einmal umorientieren und absolviert dafür einen Onlinekurs im Bereich Bürokommunikation über VIONA®, die Online Akademie von TÜV Rheinland. So kann die 45-Jährige sich auch von zuhause aus weiterbilden und ihre Karriere voranbringen. Im Interview berichtet sie, wie sie auf die VIONA® Online Seminare aufmerksam geworden ist, welche beruflichen Ziele sie verfolgt und wie sie mit dem Lernen im virtuellen Klassenzimmer zurechtkommt.

 

Nadine, Sie haben bereits als Friseurin und Altenpflegerin gearbeitet. Warum wollen Sie sich nun nochmal beruflich umorientieren?  

Dass ich meinen ursprünglichen Berufen nicht mehr nachgehen kann, ist bei mir leider gesundheitlich bedingt. Nach einer längeren krankheitsbedingten Zwangspause möchte ich mich nun zur Bürokraft in Teilzeit weiterbilden, um beruflich wieder Fuß zu fassen.

Wie haben Sie vom Online-Kursangebot der TÜV Rheinland Akademie erfahren?

Ich war auf der Suche nach Weiterbildungsmöglichkeiten und habe eine Informationsveranstaltung des Jobcenters besucht. Dort gab es auch einen Stand der TÜV Rheinland Akademie. Zuerst dachte ich, da gibt es nichts Passendes für mich, weil ich angenommen habe, dass die Angebote dort eher für Männer und Industrie-Berufe ausgelegt sind. Zum Glück habe ich dann trotzdem noch vorbeigeschaut – denn schon nach einem kurzen Gespräch war mir klar, dass eine Weiterbildung über die Online Akademie VIONA® der richtige Weg für mich ist.

Hatten Sie zuvor schon Erfahrung mit Online-Weiterbildungen?

Nein, das ist das erste Mal, dass ich eine Weiterbildung in einem virtuellen Klassenzimmer mache. Aber meine ersten Erfahrungen damit sind durchweg positiv.

Welche positiven Erfahrungen haben Sie denn mit den VIONA® Online Seminaren gemacht?

Einer der größten Vorteile ist sicher, dass ich mich auch während des Corona-Lockdowns weiterbilden und die Zeit sinnvoll nutzen konnte. Außerdem gefällt mir die kleine Gruppengröße. So kann man viel konzentrierter lernen und die Dozierenden können intensiver auf Fragen eingehen. Grundsätzlich muss ich sagen, dass die Lehrenden an der TÜV Rheinland Akademie mit großem Spaß bei der Sache sind und sich sehr bemühen, den Teilnehmenden etwas beizubringen. Das hat mir das Lernen wirklich erleichtert und mich zusätzlich motiviert!

Haben Sie Vorschläge, wie wir die VIONA® Onlinekurse noch weiter verbessern könnten?

Eigentlich bin ich mit den Online-Kursen der TÜV Rheinland Akademie ausnahmslos zufrieden. Allerdings hat das Lernen über das Internet natürlich auch seine Tücken. Das mussten meine Mitstreitenden und ich selbst ab und an erfahren. Meistens waren es aber Probleme, die mit der Hardware der Teilnehmenden selbst zu tun hatten. Nicht jeder kann auf eine schnelle Internetverbindung zurückgreifen und manchmal streikte einfach die Technik. Allerdings muss man dazu sagen, dass das Team der TÜV Rheinland Akademie für jedes Problem eine Lösung hatte. Beispielsweise hat mein Laptop eines Morgens den Geist aufgegeben, doch schon drei Stunden später wurde mir ein Ersatzgerät der Akademie frei Haus geliefert. Das nenne ich Service!

Herzlichen Dank für Ihr konstruktives Feedback, Nadine! Es ist schön zu hören, dass Ihnen unser Online-Weiterbildungsangebot so gut gefällt. Ihre Verbesserungsvorschläge nehmen wir uns gerne zu Herzen. Wir würden uns freuen, Sie demnächst noch einmal im Rahmen einer Weiterbildung in der VIONA® Online Akademie begrüßen zu dürfen.


Sie haben ebenfalls Interesse an einer VIONA® Online Schulung? Hier kommen Sie zur Kursübersicht.

Setzen Sie den Filter bei „VIONA®“ und wählen Sie die passende Weiterbildung für sich und Ihre beruflichen Ziele aus. Gerne informieren wir Sie persönlich zu unseren umfangreichen Angeboten im Bereich der Online Weiterbildung. Vereinbaren Sie gleich einen Termin!

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9 Tipps, wie Lernen lernen wirklich gelingt!

„Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir.“ Das wusste schon der römische Philosoph Seneca. Die logische Konsequenz aus dieser Erkenntnis: Lebenslanges Lernen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie lerntechnisch erfolgreich am Ball bleiben.

App-Entwickler, Datenwissenschaftler, Experten für Künstliche Intelligenz: Die Digitalisierung schafft schon jetzt eine Vielzahl neuer Berufsbilder. Laut Schätzungen des Weltwirtschaftsforums werden 65 Prozent der Kinder, die heute die Grundschule besuchen, einmal in Berufen landen, die es derzeit noch gar nicht gibt. Dagegen werden z.B. traditionelle Handwerksberufe zunehmend von der Bildfläche verschwinden.

Wer in der Berufswelt von morgen Fuß fassen will, muss also flexibel und aufgeschlossen für Neues sein. Fest steht: In einer Zeit, in der Arbeitnehmer sich ständig mit wechselnden Rahmenbedingungen und Anforderungen auseinandersetzen müssen, kommt es vor allem darauf an, zu lernen. Und zwar nicht nur in Studium und Ausbildung. Sondern am besten lebenslang. Institutionelle und betriebliche Fort- und Weiterbildungen, E-Learnings, Webinare, Coachings, Schulungen oder Zertifizierungen bieten dazu eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Trotzdem macht gerade einmal jeder Zweite davon Gebrauch. Manche scheuen den Aufwand, andere fürchten, am Lernstoff zu scheitern. Kein Wunder, schließlich ist es bei vielen Arbeitnehmern schon einige Jahre her, dass sie das letzte Mal die Schulbank gedrückt haben. Und so mancher hat sich mit dem Lernen schon damals schwergetan. Umso wichtiger ist es, den gezielten (intentionalen) oder beiläufigen (impliziten) Erwerb neuer Fähigkeiten wieder oder neu zu lernen. Denn mit der richtigen Lernstrategie steht einem erfolgreichen Lernen auch im Erwachsenenalter nichts im Wege. Folgende Punkte sollten Sie dabei beachten:

1. Zeitplan festlegen

Unstrukturiertes und unorganisiertes Lernen führt selten zum Erfolg. Stattdessen sollten Sie feste Lernzeiten für sich definieren. Dabei gilt: Lieber jeden Tag eine Stunde lernen, als das ganze Wochenende durchzubüffeln. Tipp: Ein Organizer hilft, Aufgaben zu priorisieren und gezielt abzuarbeiten.

2. Etappenziele definieren

Etappenziele sorgen dafür, dass die Lernmotivation im Laufe der Zeit nicht nachlässt. Legen Sie deshalb schon von Beginn an unterschiedliche Teilziele fest – und belohnen Sie sich, wenn eins davon erreicht ist. Der Vorteil: Sie halten sowohl das bereits Erreichte als auch den noch vor Ihnen liegenden Weg ganz einfach im Blick.

3. Persönlichen Lernstil ermitteln

Während der eine sein Wissen durch den Konsum von Fachbüchern erweitert, lernt der andere besser durch Zuhören, Zuschauen oder Ausprobieren. Finden Sie heraus, ob Sie ein visueller, auditiver, motorischer oder kommunikativer Lerntyp sind. So können Sie anschließend die besten Lerntechniken für sich zusammenstellen.

4. Geeignete Werkzeuge nutzen

Um den Lehrstoff zu verinnerlichen, gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden: Vom klassischen Karteikarten-System, über Notizen, Mindmaps und Lernposter bis hin zu praktischen Versuchen und Lerngruppen helfen, Zahlen, Daten und Fakten dauerhaft im Gehirn zu verankern.

5. Mit allen Sinnen lernen

Je mehr Sinneskanäle am Lernprozess beteiligt sind, desto besser wird Gelerntes verinnerlicht. Wer beim Lernen nur zuhört, behält 20 Prozent des Lehrstoffs, wer Auge und Ohr einsetzt, dem bleiben schon 50 Prozent im Gedächtnis. Am besten, Sie bündeln visuelle, auditive, motorische und kommunikative Werkzeuge. Denn dann steigt die Erinnerungsquote sogar auf bis zu 90 Prozent.

6. Lern(frei)räume schaffen

Mal eben in der TV-Werbepause eine kurze Lerneinheit auf dem Sofa einschieben? Vergessen Sie es! Lernen erfordert Konzentration. Voraussetzung dafür: Eine ruhige Atmosphäre, ein fester Lernort und regelmäßige Pausen, in denen das Gehirn die erarbeiten Informationen verarbeiten kann.

7. Erfahrungshorizont einbringen

Kinder lernen in der Regel schneller, Erwachsene profitieren dagegen durch einen im Laufe der Jahre erworbenen Wissensschatz. Nutzen Sie diese sogenannte „kristalline Intelligenz“ und verknüpfen den Lehrstoff mit Ihren persönlichen Erfahrungen und Erkenntnissen. Das verbessert Ihren Lernerfolg.

8. In Bewegung bleiben

Bewegung aktiviert die motorischen Zentren Ihres Gehirns, die an der Verarbeitung und Speicherung von Informationen maßgeblich beteiligt sind. Anders gesagt: Inhalte lassen sich leichter verinnerlichen, wenn Sie sich beim Lernen bewegen. Stehen Sie beim Lernen deshalb immer mal wieder auf und gehen ein paar Schritte.

9. Üben, üben, üben

Übung macht den Meister: Regelmäßiges Training ermöglicht, dass sich Gelerntes dauerhaft im Gehirn verankert. Ruhen Sie sich deshalb niemals auf Ihren Lorbeeren aus, sondern wiederholen Sie auch Wissen, das Sie bereits beherrschen.

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