Kategorie-Archiv Geförderte Weiterbildung

Chancen nach Studienabbruch oder Abschluss

Beratung & Coaching bei Studienabbruch oder Berufseinstieg

Einem aktuellen Bildungsbericht des Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) in Hannover nach, wurden in Deutschland vor Ausbruch der Pandemie 33 Prozent aller Bachelorstudiengänge vorzeitig abgebrochen. Die Gründe für einen Studienabbruch können sehr unterschiedlich sein. Doch egal ob nicht bestandene Prüfungen, finanzielle Schwierigkeiten oder Überforderung – die Konsequenz ist immer die gleiche: Rund jeder dritte Bachelor-Studierende beendet sein Studium ohne Abschluss.

 

Doch auch Berufseinsteiger stellen sich nach Erwerb eines Abschlusses oftmals die gleichen Fragen wie Studienabbrecher: Wie geht es jetzt für mich weiter? Welche Möglichkeiten und Perspektiven habe ich? Wie und wo finde ich als Absolvent einen Job, der zu mir passt? Die TÜV Rheinland Akademie hat es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit Betroffenen eine individuelle Lösung zu finden und bietet dafür ein umfassendes Beratungsangebot. „Im Gespräch erarbeiten wir gemeinsam, wo die persönlichen Stärken und Interessen liegen und welche Möglichkeiten der Arbeitsmarkt hergibt“, berichtet David Pabst, Kundenbetreuer an der TÜV Rheinland Akademie in Dresden.

 

Kundenbetreuer berichtet: „Eine Beratung von der Stange gibt es bei uns nicht“

David Pabst berät und coacht Menschen, die an einem wichtigen Punkt ihres beruflichen Werdegangs stehen. Der Sozialpädagoge aus Dresden analysiert die individuellen Ausgangssituationen, gibt eine berufliche Orientierung und erarbeitet mit mit seinen Kunden:innen eine auf sie zugeschnittene Bildungs- und Jobstrategie. Anschließend konzentriert er sich auf die Verbesserung der Rahmenbedingungen der Teilnehmenden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, die persönlichen Profile in beruflichen Netzwerken zu optimieren oder konkrete Tipps für den Bewerbungsprozess zu geben. „Die spezifischen Bedürfnisse, Wünsche und Ziele der Teilnehmenden stehen immer im Mittelpunkt unserer Empfehlungen. Eine Beratung von der Stange gibt es bei uns aufgrund der unterschiedlichen Ausgangslagen daher nicht“, berichtet Pabst.

 

Studienabbruch – und jetzt?

Studienabbrecher und Studienabbrecherinnen werden oft als Gescheiterte stigmatisiert. Ein gutes Beispiel dafür sind die Ingenieurstudiengänge. „So ein Studium kann viele überfordern, da sie die Inhalte des Studiums unterschätzen“, weiß Pabst. Oft gestaltet sich das Studium zu schwer und wird deswegen entweder freiwillig abgebrochen oder die Studierenden werden exmatrikuliert, da sie die Prüfungen nicht geschafft haben. Eine der ersten und wichtigsten Aufgaben von Pabst ist es dann, den Betroffenen Mut zuzusprechen: „Der Studienabbruch ist nichts, wofür man sich schämen muss.“

Danach beginnt seine eigentliche Arbeit. Egal welcher Studiengang abgebrochen wurde und wer bei der Beratung vor ihm sitzt – zu Beginn wird immer ein umfangreiches und vor allem individuelles Aufnahmegespräch geführt. Dabei werden zunächst Fragen zur Lebenssituation der Person gestellt. Interessant für Pabst sind hier besonders die Gegebenheiten, die die Jobsuche beeinflussen. Hat die Person ein Auto? Kann beziehungsweise will sie deutschlandweit auf Jobsuche gehen oder ist sie ortsgebunden? Kommt sogar ein neuer Studiengang in Frage und wenn ja, welcher? Danach wird zusammen mit den Teilnehmenden der Beratung ein persönlich zugeschnittener, langfristig ausgerichteter Plan entwickelt. Doch was, wenn ein angefangenes Studium nicht abgebrochen, sondern abgeschlossen wurde und trotzdem Unsicherheiten bestehen?

 

Gelungener Start ins Arbeitsleben: Den Berufseinstieg nach dem Studium meistern

Nicht immer ist es der Studienabbruch, der zum Problem wird. Auch mit einem Abschluss in der Tasche ergeben sich für Hochschulabsolvent:innen oft immense Herausforderungen. „Der Einstieg in den Job ist nicht immer einfach“, berichtet Pabst. Nicht selten haben Berufseinsteiger:innen „marktfremd“ studiert und sind ratlos, welchen Beruf sie mit ihrem Abschluss aufnehmen können. „Das Studium der Anglistik ist hierfür ein anschauliches Beispiel. Bei Studiengängen wie diesem steht oft kein konkreter Job dahinter. Absolventen und Absolventinnen wissen dann nicht, wo der Weg auf dem Arbeitsmarkt für sie hingehen soll. Genau da setzt unsere Beratung an, denn wir können Möglichkeiten und Wege aufzeigen“, weiß Pabst. Das Beratungsangebot von TÜV Rheinland zielt darauf ab, einen gelungenen Übergang vom Studium ins Berufsleben zu schaffen. „Zum Beispiel durch gezielte Weiterbildungen im Bereich Projekt- und Qualitätsmanagement“, verrät Pabst und berichtet, dass er nicht nur mit jüngeren Menschen zu tun hat: „Sogar Akademiker:innen im fortgeschrittenen Lebensalter, die auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung sind, nehmen das Beratungsangebot von TÜV Rheinland gerne wahr.“

 

Die Erfolgsaussichten für die Teilnehmenden der Berufsorientierung sind generell sehr gut. Mit der umfassenden Beratung von TÜV Rheinland bekommen die Teilnehmenden branchenunabhängig verschiedene Wege aufgezeigt, können bundesweit in unterschiedlichsten Unternehmen tätig werden, sich umschulen oder gezielt weiterbilden lassen.

 

Viele Weiterbildungen und Coachings bei TÜV Rheinland sind zu 100 Prozent über einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) förderfähig. Bei weiteren Fragen rund um unser Angebot können Sie uns gerne jederzeit ansprechen. Wir beraten Sie persönlich und individuell. Vereinbaren Sie gleich einen kostenfreien Termin!

 

Sie haben Interesse an der Bildungsberatung der TÜV Rheinland Akademie? Hier finden Sie weitere Informationen: www.tuv.com/studenten

Beratung nach Studienabbruch oder für Berufseinstieg

Geförderte Umschulung

Umschulung für die berufliche Neuorientierung

Haben Sie schon einmal mit dem Gedanken gespielt, eine berufliche Neuorientierung zu wagen, weil Sie in Ihrem jetzigen Job nicht weiterkommen, in Ihrem erlernten Beruf keine Stelle finden, Ihren Beruf nicht mehr ausüben können oder endlich wieder einer erfüllten Arbeit nachgehen wollen? Dann lohnt es sich, mit einer Umschulung noch einmal ganz neu anzufangen. Für wen eine Umschulung sinnvoll und welche berufliche Umorientierung besonders chancenreich ist, erfahren Sie hier.

Gründe für eine Umschulung

Die Entscheidung für eine Umschulung ist für viele kein leichter Schritt. Häufig ist ein Wechsel in ein anderes Berufsfeld aber unumgänglich, wenn der erlernte Beruf keine Perspektive mehr bietet. Die Gründe können dabei ganz unterschiedlich sein:

  • Arbeitslosigkeit
    Eine drohende oder erfolgte Arbeitslosigkeit kann durch eine mangelnde Nachfrage nach dem aktuellen Beruf oder große Konkurrenz entstehen. Eine Umschulung hilft Ihnen, sich neu aufzustellen und die eigenen Jobchancen am Arbeitsmarkt zu verbessern.
  • Gesundheitliche Gründe
    Krankheit, Unfallfolgen und Berufsunfähigkeit können die Ausübung des erlernten Berufs unmöglich machen. Eine Umschulung bietet Ihnen die Chance zur beruflichen Rehabilitation und Neuorientierung.
  • Abwesenheit
    Längere Abwesenheiten etwa durch Elternzeit erschweren häufig den Weg zurück in das frühere Berufsfeld. Eine Umschulung Ihnen kann den beruflichen Wiedereinstieg vereinfachen und neue Perspektiven eröffnen.
  • Veränderungen des Arbeitsmarkts
    Moderne Technologien können das gelernte Berufsfeld verdrängen. Mit einer Umschulung gewinnen Sie neue Qualifizierungen, die am aktuellen Arbeitsmarkt gefragt sind.
  • Berufliche Unzufriedenheit
    Viele Menschen sind ihrem aktuellen Job unglücklich. Statt täglichem Frust bei einer unpassenden Tätigkeit kann Ihnen der Neuanfang wieder Freude an der Arbeit zurückbringen.
  • Wunsch nach Veränderung
    Der eine oder andere möchte beruflich neue Wege gehen, weil es im Job keine beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten gibt. Eine Umschulung kann Ihre Karriereperspektiven und persönlichen Entwicklungschancen verbessern.

Möglicherweise treffen sogar mehrere Gründe auf Sie zu. In allen Fällen schafft eine Umschulung die Grundlage für den Berufswechsel. Mit dem neu erworbenen Wissen verbessern Sie nicht nur Ihre Chancen am Arbeitsmarkt, sondern eröffnen sich neue Perspektiven für ihre berufliche Karriere.

Wann eine Umschulung sinnvoll und möglich ist

Schlechte Zukunftsaussichten im erlernten Beruf aus den unterschiedlichsten Gründen machen eine Umschulung sinnvoll, vor allem dann, wenn diese gute und langfristige Aussichten bietet. Besonders Berufe in Branchen, die boomen oder in denen es an Fachkräften mangelt, haben eine große Chance auf eine geförderte Umschulung. Für Umschulungen gibt es keine typische Zielgruppe und keine Altersgrenze. Eine Neuaufstellung lohnt auch noch mit 50 Jahren, denn der Bedarf an Fachkräften ist hoch.

Aber unter welchen Bedingungen ist eine Umschulung überhaupt möglich? Wir haben Ihnen hier die Voraussetzungen für eine Umschulung auf einen Blick zusammengestellt:

  • Ihnen droht Arbeitslosigkeit oder Sie sind davon schon betroffen.
  • Sie sind mindestens 18 Jahre alt.
  • Sie verfügen über gute Deutschkenntnisse.
  • Sie haben eine Berufsausbildung abgeschlossen oder begonnen und endgültig abgebrochen.
  • Mit der angestrebten Umschulung verbessern Sie Ihre Chancen, einen Job zu finden.

Bei einer geförderten Umschulung werden Kosten bis zu 100% übernommen

Wenn diese Voraussetzungen auf Sie zutreffen, kann eine Umschulung gefördert werden z.B. von der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter oder anderen Kostenträgern (Renten- oder Unfallversicherung) gefördert werden. In der Regel ist es der jeweilige Sachbearbeiter, der nach einem persönlichen Gespräch darüber entscheidet, ob die Kosten für eine Umschulung übernommen werden. Daher ist eine gute Vorbereitung mit schlagenden Argumenten sinnvoll. Welche Tipps Ihnen noch zu einer Förderung verhelfen, lesen Sie im nächsten Abschnitt.

Wie der berufliche Neustart gelingen kann

Unabhängig von den Gründen für eine Umschulung ist die persönliche Motivation entscheidend. Machen Sie sich daher Gedanken und gestalten Sie die Wahl Ihrer beruflichen Zukunft aktiv mit. Die Frage, welches Angebot eigentlich zu Ihnen passt, lässt sich häufig nicht so leicht beantworten. Folgende Fragen können Ihnen dabei helfen, Ihr Ziel zu finden:

  • Welche Berufe interessieren mich und welche Tätigkeit möchte ich in Zukunft ausüben?
  • Welche Branche bietet besonders gute Möglichkeiten für eine Beschäftigung?
  • Welche Qualifizierungen werden dort erwartet?
  • Was ist mir für meine berufliche Zukunft wichtig?
  • Was will ich erreichen?

Sie sehen, neben den eigenen Interessen, sollten Sie bei der Wahl Ihrer Umschulung auch den Arbeitsmarkt im Blick behalten.

Wenn Sie ein klares Ziel vor Augen haben, dann steht Ihnen nichts mehr im Wege, den Sachbearbeiter eines Kostenträgers, von einer geförderten Umschulung zu überzeugen. Steht die Kostenübernahme fest, bewerben Sie sich am besten frühzeitig. Wenn Sie sich vor Beginn der Umschulung in das Fachgebiet einlesen, verschaffen Sie sich außerdem einen leichteren Einstieg in die Kurse.

Welche Berufe werden in Zukunft gefragt sein?

Die Entscheidung für eine Umschulung ist ein bedeutender Schritt. Daher stellen sich viele die Frage, welche Berufe eigentlich gefragt sind? Hier finden Sie eine Übersicht der aktuell beliebtesten Umschulungen:

Altenpflege

 

  1. Altenpfleger/in
  2. Gesundheits- und Krankenpfleger/in
  3. Bürokaufmann/-frau
  4. Einzelhandelskaufmann/-frau
  5. Verkäufer/in
  6. Fachinformatiker/in
  7. Mechatroniker/in
  8. Industriekaufmann/-frau
  9. Fachlagerist/in
  10. Steuerfachangestellte/r

Sie lernen nie aus – lebenslanges Lernen und Freude am Job

Umschulungen lohnen in vieler Hinsicht: Sie erhöhen Ihre Chancen auf eine Beschäftigung, vermeiden Erwerbslosigkeit und Frührente, bieten Neuorientierung und helfen Ihnen, sich beruflich weiterzuentwickeln. Ein Berufswechsel kann neue Möglichkeiten und Perspektiven eröffnen. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange Sie schon in Ihrem Beruf arbeiten oder wie alt Sie sind. Denn heutzutage sollte das lebenslange Lernen aufgrund sich schnell wandelnder beruflicher Voraussetzungen tatsächlich auch gelebt werden – und macht mit der passenden Berufswahl auch tatsächlich Spaß.

Sie möchten sich beruflich neu aufstellen und einen Neustart mit Freude am Job wagen? Dann informieren Sie sich jetzt unkompliziert über unser Kursangebot und nehmen Sie dieses bei Förderung Ihrer Umschulung vollständig kostenfrei in Anspruch – warten Sie nicht mehr, sondern starten Sie jetzt in Ihre berufliche Zukunft!

Jetzt Bildungsberatung nutzen

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Eltern-Coaching Fit mit Kind

Fit mit Kind: Dank Coaching erfolgreich zurück ins Berufsleben.

Wie finde ich zurück auf den Arbeitsmarkt? Wie werde ich sowohl meinen Kindern als auch meinem Arbeitgeber gerecht? Welcher Job passt nach der Elternzeit zu mir? Wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht, stehen Mütter und Väter vor vielen verschiedenen Fragestellungen, mit denen sie sich oftmals alleingelassen fühlen. Das TÜV Rheinland Akademie Job-Coaching „Fit mit Kind“ setzt genau dort an: Durch die geförderte Weiterbildungsmaßnahme wird Eltern der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt vereinfacht und sie erhalten professionelle Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

 

Teilnehmerin berichtet: „Durch das Coaching gehe ich selbstbewusster an die Jobsuche heran.“

 

Diana Khemiri ist alleinerziehende Mutter eines Sohnes und nimmt derzeit am Job-Coaching „Fit mit Kind“ teil. Ihr Ziel ist es, ihre Bewerbungsunterlagen auf den neuesten Stand zu bringen und Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Kind zu erhalten. „Ich war in einigen Jobfragen sehr unsicher und hatte große Selbstzweifel. Im Coaching bekomme ich Zuspruch und tolle Hilfestellungen, sowohl von Seiten der Coaches als auch von anderen Teilnehmenden“, berichtet Khemiri. Das helfe ihr, selbstbewusster an die Jobsuche heranzugehen. „Vor zunächst fremden Leuten über mein persönliches Leben zu sprechen, war zwar anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig, hat mein Selbstbewusstsein aber enorm gesteigert“, sagt sie.

Die größte Herausforderung sah sie nach ihrer Berufspause darin, einen Job zu finden, der sich mit den Betreuungszeiten ihres Sohnes vereinbaren lässt. Im Coaching „Fit mit Kind“ erhält sie nun konkrete Hilfestellungen, um Job und Kind unter einen Hut zu bringen. „Ich wurde bei der Vermittlung eines Kita-Platzes nicht nur an die entsprechenden Institutionen weitergeleitet, sondern aktiv bei der Suche unterstützt“, berichtet Khemiri. „Ohne die Unterstützung der TÜV Rheinland Coaches hätte ich die parallele Kita- und Jobsuche nicht allein geschafft.“

 

Fit für den Arbeitsmarkt dank professioneller Einzel- und Gruppencoachings

 

Auch der Austausch mit anderen Kursteilnehmenden habe ihr geholfen, neue Lösungsansätze für die Organisation ihres Alltags zu finden, so Khemiri. „In den Gruppencaochings tauschen wir uns über verschiedene Themen wie Kindererziehung und Betreuungsmöglichkeiten, aber auch das richtige Verhalten in Bewerbungssituationen aus“, berichtet sie. In Einzelcoachings werden persönlichere Themen besprochen, Bewerbungsunterlagen aktualisiert und akute Probleme aktiv angegangen, beispielsweise wenn es um Geld- oder Rechtsfragen geht. Außerdem werden gemeinsam mit dem Coach individuelle Stärken analysiert und sowohl Bewerbungs- als auch Kommunikations-Skills trainiert. Diana Khemiri fühlt sich nun durch den Kurs „Fit mit Kind“ optimal auf den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt vorbereitet: „Ich würde jederzeit wieder am Coaching teilnehmen und kann den Kurs wärmstens empfehlen“, sagt sie.

 

Job-Coach berichtet: „Wir gehen alle Probleme immer gemeinsam an.“

 

Die Ausgangssituationen der Kurs-Teilnehmenden sind sehr unterschiedlich – gemeinsam mit den Coaches werden deshalb in Gesprächen stets individuelle Lösungsansätze gesucht. „Komplizierte Lebenslagen, die scheinbar keinen Ausweg haben, erlebe ich in meinem Berufsalltag häufig: ob Probleme in der Partnerschaft oder mit dem Jugendamt, Angst vor Behördengängen oder schwierige Erziehungsfragen. Zusammen mit meinem Team und den Teilnehmenden versuchen wir, für jedes Problem eine passende Lösung zu finden. Wir gehen alle Probleme – falls nötig auch unter Hinzunahme von weiteren geeigneten Ansprechpartnern – immer gemeinsam an“, berichtet Bea Schmidt, Teamleiterin am TÜV Rheinland Trainingsstandort Erfurt, wo sie seit 2017 Eltern zum Thema „Beruf und Familie“ coacht. „Ziel von „Fit mit Kind“ ist es, eine Vereinbarkeit von Familienpflichten und Beruf herzustellen sowie die Kursteilnehmenden in kritischen Lebenssituationen optimal zu unterstützen“, erklärt die Expertin.

 

Die Maßnahme „Fit mit Kind“ ist über einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) vom zuständigen Jobcenter bzw. der Agentur für Arbeit zu 100 % förderbar. Bei weiteren Fragen rund um unser Angebot können Sie sich gerne jederzeit über unser Kontaktformular melden, um persönlich beraten zu werden. Vereinbaren Sie gleich einen kostenfreien Termin!

 

Sie haben Interesse am Coaching „Fit mit Kind“ bei der TÜV Rheinland Akademie? Hier finden Sie weitere Informationen zum Kursangebot:

Coaching für Eltern: Fit mit Kind

E-Learning Angebote an der TÜV Rheinland Akademie

Neue E-Learning Angebote: Projekt- und Qualitätsmanagement

E-Learning Angebote auf dem Weg zum neuen Job: Nach dem Verlust des eigenen Arbeitsplatzes stehen Betroffene vor beruflichen Herausforderungen. Eines der am häufigsten auftretenden Probleme ist die oftmals erfolglose Suche nach einer geeigneten Weiterbildungsmaßnahme, mit der die Übergangszeit bis zur Aufnahme einer neuen Beschäftigung sinnvoll und effektiv genutzt werden kann. Das neue E-Learning Angebot von TÜV Rheinland setzt genau dort an und geht sogar noch einen Schritt weiter: Die geförderte Weiterbildungsmaßnahme umfasst – zusätzlich zu den Ausbildungsinhalten – noch ein integriertes Bewerbungs- und Motivationscoaching, mit dessen Hilfe den Teilnehmenden eine schnelle Rückkehr in die Berufswelt gelingt.

 

Dank innovativem Kursangebot schnell zurück in den Job

Das Kursangebot richtet sich an Arbeitssuchende mit Berührungspunkten zum Projekt- und Qualitätsmanagement, die sich in Form eines Einzeltrainings von Zuhause aus weiterbilden möchten. Im jeweiligen Kurs bekommen die Teilnehmenden dann berufsfeldübergreifendes Handlungswissen vermittelt. Neu und in dieser Form bundesweit einzigartig sind die in beiden Kursen integrierten Coachings, mit denen die Teilnehmenden wieder fit für eine Integration in den Arbeitsmarkt gemacht werden. Dabei profitieren sie neben einer individuellen Beratung zu ihrer persönlichen Situation auch von einem besonderen Arbeitsmarktcoaching. „Der Bruch in der Erwerbsbiografie kann bei Betroffenen Zweifel in Bezug auf die eigene Person oder ihren Wert für den Arbeitsmarkt auslösen“, so Hans-Björn Glock, Koordinator für berufliche Bildung von TÜV Rheinland. Genau hier liegt der Mehrwert des integrierten Coaching-Angebots. „In persönlichen Gesprächen werden Selbstzweifel oder Zukunftsängste genommen und die Teilnehmenden in ihren Fähigkeiten bestärkt“, so Glock. Die Kurse beinhalten darüber hinaus auch ein besonderes Arbeitsmarktcoaching, in denen zum Beispiel Lebensläufe von Arbeitssuchenden auf Punkte analysiert werden, die für eine erfolgreiche Wiederintegration in den Arbeitsmarkt relevant sind. Beide Kurse finden in Form eines Videotrainings von Zuhause aus statt. „Diese Lernform hat den großen Vorteil, dass selbst komplexe Lerninhalte beliebig oft wiederholbar erlernt werden können“, berichtet Glock.

 

E-Learning: Flexible Weiterbildung ohne Wartezeit

Ein weiterer Vorteil der neuen E-Learning Angebote von TÜV Rheinland liegt in der Möglichkeit eines schnellen Kursstarts, der nach erfolgter Anmeldung jederzeit möglich ist. „Die Teilnehmenden müssen nicht auf einen offiziellen Start einer Präsenzveranstaltung warten, sondern bekommen nach erfolgreicher Anmeldung direkt ihren Online-Zugang freigeschaltet“, so Glock. „Die Weiterbildung kann somit ohne Verzögerung gestartet werden“. Auch nach dem Kursstart bleibt die Flexibilität erhalten. „Die Möglichkeit einer freien Zeiteinteilung in beiden Kursen bietet den entscheidenden Vorteil, dass jederzeit Bewerbungsgespräche geführt werden können, ohne dass die Teilnehmenden sich an festgelegten Stundenplänen orientieren müssen“, berichtet Glock. Selbst nach Aufnahme einer neuen Tätigkeit kann einfach berufsbegleitend weitergelernt werden. „Die Lerninhalte sind jederzeit abrufbar und können auch dann weitergenutzt werden, wenn die Teilnehmenden eine neue Stelle gefunden haben“, so Glock.

 

Interaktives Kursangebot – Förderung und Beratung möglich

Auch in einem weiteren Aspekt unterscheiden sich die neuen E-Learning Angebote von bisherigen Angeboten. Mithilfe eines interaktiven Quiz können die Teilnehmenden im Zuge der Prüfungsvorbereitung ihr Wissen überprüfen. „Die Quizfragen ermöglichen eine Reflektierung der Lerninhalte und eine damit einhergehende Festigung des Wissens. So können die Teilnehmenden ihren Lernfortschritt jederzeit eigenständig verfolgen“, so Glock und fügt hinzu:„ Beide Kurse sind über einen Bildungsgutschein zu 100% förderfähig. Dank persönlicher Beratung profitieren Interessenten außerdem von unserer Hilfe bei der Beantragung einer solchen Fördermaßnahme“.

 

Bei Fragen zu den neuen Kursen oder zu weiteren Themen rund um unser Angebot können Sie sich gerne jederzeit über unser Kontaktformular melden, um persönlich beraten zu werden. Vereinbaren Sie gleich einen kostenfreien Termin!

 

Sie haben Interesse an den neuen E-Learning Angeboten der TÜV Rheinland Akademie? Hier finden Sie weitere Informationen zum Kursangebot: www.tuv.com/elearning

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Berufliche Weiterbildung - Lehrgänge zum Meister

Pandemie-konform: Meisterlehrgänge und Ausbildereignung für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.

Aufgrund des Fachkräftemangels blieben in Deutschland im Frühjahr 2020 über 60.000 Stellen sogenannter Spezialistentätigkeiten (Meister und Techniker) unbesetzt. Zusätzlich wurden zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen Pandemie-bedingt abgesagt.

„Die TÜV Rheinland Akademie hat frühzeitig auf die veränderten Ausbildungsbedingungen reagiert und ermöglicht es Interessierten dank eines hybriden Lernmodells, sich auch in Zeiten der Pandemie optimal für die berufliche Zukunft aufzustellen“, berichtet Claudia Raasch, Lehrgangsleiterin im TÜV Rheinland Akademie Trainingscenter in Magdeburg.

 

Meisterausbildung 4.0: Mit Live-Online-Trainings zum erfolgreichen Abschluss

Mit einer Kombination aus Präsenzunterricht, Live-Online-Training (LOT), Web-Campus und E-Tutoring bietet die TÜV Rheinland Akademie angehenden Meistern vielfältige Möglichkeiten, sich auch in Home-Office-Zeiten erfolgreich weiterzubilden. Etwa ein Drittel der Ausbildung wird dabei im Präsenzunterricht durchgeführt. Dank eines durchdachten Hygiene-Konzepts, das umfangreiche Abstandsregeln und eine ständige Anpassung der Gefährdungsbeurteilung (GBU) vorsieht, wird die Gesundheit aller Teilnehmenden geschützt. Zwei Drittel der Ausbildung entfallen auf ein Live-Online-Training, das wie klassische Präsenzseminare zu festgelegten Zeiten stattfindet. Bei der Ortswahl sind die Teilnehmenden jedoch flexibel. In einem virtuellen Klassenraum werden sie mit den anderen Teilnehmenden und ihrem Ausbilder verbunden, für die Teilnahme wird lediglich ein PC, Laptop oder mobiles Endgerät benötigt. Kombiniert wird dieses Konzept mit strukturierten Selbstlern-Einheiten. „Mit unserem angepassten hybriden Ausbildungskonzept wirken wir aktiv dem Fachkräftemangel in technisch-handwerklichen Berufen entgegen und bieten unseren Teilnehmenden optimale Karriereperspektiven nach erfolgreichem Abschluss“, erklärt Claudia Raasch.

 

Absolvent berichtet: „Ich wurde nach der Weiterbildung sofort befördert“

Das Feedback der Meisterausbildungsteilnehmenden fällt durchweg positiv aus: „Vor meiner Meisterausbildung war ich stellvertretender Lagerleiter – durch den erworbenen Meisterbrief wurde mir nun die Lagerleitung anvertraut“, berichtet Felix Strutz, der in der Nähe von Magdeburg im stahlverarbeitenden Gewerbe tätig ist und dank seiner Zertifizierung befördert wurde. Die Vorteile einer Weiterbildung bei der TÜV Rheinland Akademie sieht Ausbildungsabsolvent Raik Hüpfel vor allem in der Organisation der Kurse: „Eine individuelle Betreuung war dank überschaubarer Gruppengröße jederzeit möglich und auch der Online-Unterricht war sehr gut organisiert“, erklärt er. Hüpfel hat seine Ausbildung als Industriemeister für Kunststoff und Kautschuk bei der TÜV Rheinland Akademie vor Kurzem erfolgreich abgeschlossen. „Anfang März beginne ich meine Ausbildereignung. Ich freue mich schon sehr darauf zu lernen, wie ich mein Wissen effizient weitervermitteln kann“, berichtet er.

 

Anmeldungen für Ausbildereignung und Meisterausbildung ab sofort möglich

Zusätzlich zur Meisterausbildung bietet die TÜV Rheinland Akademie ab März 2021 bundesweit Kurse zur Ausbildereignung an. In Deutschland muss in jedem Unternehmen, das nach dem dualen System ausbildet, mindestens ein Ausbilder nach der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) tätig sein. Diese Person fungiert als Ansprechpartner für die Auszubildenden und ist gleichzeitig für die betriebsinterne Ausbildung verantwortlich. Die Ausbildereignung kann vor, während oder nach der Meisterausbildung abgelegt werden und ist für die Erteilung eines Meisterbriefes unabdingbar.

 

Ende Mai 2021 starten bundesweit fünf Meisterausbildungen, unter anderem in den Bereichen Elektrotechnik, Kunststoff/Kautschuk, Metall und Logistik. Die Dauer für die Meisterausbildung beträgt zwei Jahre. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden eine Teilnahmebescheinigung sowie einen Meisterbrief nach bestandener IHK-Prüfung. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine erfolgreich abgeschlossene Abschlussprüfung im jeweiligen Ausbildungsberuf bzw. die entsprechende Berufspraxis nach der jeweiligen Verordnung. Eine Förderung ist über das Aufstiegs-BAföG (Meister-BAföG) möglich.

 

Sie haben ebenfalls Interesse an einem Meisterlehrgang oder Ausbildereignung bei der TÜV Rheinland Akademie? Gern beraten wir Sie persönlich zu unserem Angebot. Vereinbaren Sie gleich einen Termin!

 

Weitere Informationen zur Meisterausbildung finden Sie hier:

https://akademie.tuv.com/themen/technik/meister

Coching

Coaching: Ein wahrer Allrounder für alle Lebenslagen.

Job-Coaching, Bewerbungscoaching, Führungskräfte-Coaching, Mental- oder auch Krisen-Coaching… Offensichtlich gibt es ein unfassbar großes Coaching-Angebot für jede Lebenslage. Aber: Woran erkennt man eigentlich, dass man ein Coaching braucht? Wie findet man dann das „richtige Coaching“ für sich und seine Bedürfnisse? Gibt es hier überhaupt ein Richtig oder Falsch? Da wir hier auch keine schnellen Antworten geben können, haben wir bei einer Expertin nachgefragt.

Dana Przybille gehört seit mehreren Jahren zum Coaches-Team der TÜV Rheinland Akademie und verrät uns im Interview, was ein gutes Coaching ihrer Ansicht nach ausmacht, welche Ziele man damit verfolgen kann und was sie selbst besonders reizvoll an ihrer Arbeit als Coach findet.


Hallo Frau Przybille, den Begriff Coaching hört und liest man ja mittlerweile überall, in unterschiedlichsten Varianten. Was ist das denn eigentlich?

Wir Menschen und unsere Psyche sind sehr komplex. Demnach gibt es auch viele verschiedene Sichtweisen, Begriffserklärungen, Ansätze und Definitionen für Coachings. Ich persönlich definiere den Begriff als professionelle Begleitung von Lern-, Veränderungs- und Entwicklungsprozessen.
Um das etwas genauer zu erklären: Im Coaching schaffen wir einen Rahmen, der es dem Coachee ermöglicht seine Ziele zu definieren und Entwicklungsschritte eigenverantwortlich umzusetzen. Wer hier einen interessanten Ansatz für sich sieht, kann sich mit einem Coaching unterstützen lassen.

Ich als Coach fungiere dabei prozessbegleitend und biete Hilfestellungen an, um bspw. Hindernisse aus dem Weg zu räumen und passende Lösungsstrategien zu entwickeln. Man nennt das auch “Hilfe zur Selbsthilfe”. Dabei gebe ich natürlich keine konkreten Vorgaben, sondern setze eher Impulse, welche die Entwicklung von Lösungsstrategien beim Coachee selbst aktivieren. Dafür gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Methoden. Welche davon die Richtige ist, zeigt sich meist erst im Kennenlernprozess. Coaching ist immer interaktiv und findet personenzentriert statt. Der Mensch als Individuum steht dabei im Mittelpunkt. Demnach muss auch ich meinen “Methodenkoffer” immer anpassen und mich auf jede Situation und jeden Coachee neu einstellen.

Gelingt das immer?

Eine wichtige Grundvoraussetzung ist die Beziehung zwischen Coach und Coachee. Diese sollte neben fachlicher Kompetenz und der professionellen Distanz, vor allem auf Vertrauen basieren. Man könnte sagen, dass die Chemie stimmen muss. Ohne dem ist Coaching nicht zielführend möglich. An diesem Punkt muss man dann auch ganz ehrlich miteinander sein und Alternativen empfehlen. Glücklicherweise war ich bisher noch nicht in so einer Situation.

Wie läuft ein Coaching grundsätzlich ab?

Bevor ein Coaching tatsächlich beginnt, gibt es immer einen Auftrag. Der Coachee kommt freiwillig mit seinem Anliegen ins Coaching. Das Kick-off findet dann in Form eines Erstgespräches statt. Dies dient in erster Linie dazu eine vertrauensvolle Basis zu schaffen. Coach und Coachee können sich sozusagen etwas beschnuppern. Hier wird entschieden, ob beide in Interaktion treten können oder eben nicht. Wie schon erwähnt, muss die Chemie stimmen. Nachdem das „geklärt“ ist, werden die Ziele des Coachings bestimmt. Mit Hilfe der Ergebnisse aus dem Erstgespräch, den Beobachtungen und Wahrnehmungen, kann der Coach schon aus seinem Methodenkoffer ein oder mehrere Instrumente wählen, die dann im Coaching-Prozess Anwendung finden. Hierbei sollte man beachten, dass es nicht bei diesem Instrument bleibt und der Einsatz im gesamten Verlauf, situativ angepasst werden muss. Die Dauer des Coachings ist unterschiedlich und wird in der Regel im Vorfeld festgelegt. Abschließend werden verbindliche Termine vereinbart – und los geht´s.

Woran erkennt man denn, dass ein Coaching hilfreich wäre und welche Ziele sollte man sich setzen?

Der Markt bietet aktuell ein unheimlich breitgefächertes Angebot an verschiedenen Coachings, für jede zu bewältigende Herausforderung oder auch Krise in unserem Leben. Mental-Coaching, Karriere-Coaching, Krisen- oder Job-Coaching – die verschiedenen Ansätze und Methoden können unheimlich vielseitig eingesetzt werden. Jeder, der irgendwie “feststeckt” bzw. seinen Weg nicht mehr klar sieht und Unterstützung bei der Erreichung seiner Ziele oder dem Bewältigen von Krisen braucht, kann und sollte darüber nachdenken ein Coaching in Anspruch zu nehmen. Mit einem Coaching kann so vieles erreicht werden, auch wenn es manchmal nur darum geht, neue oder ganz andere Perspektiven und Ansätze aufzuzeigen. Und das Beste ist: Unsere Coaching-Angebote sind mit einem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS), der Agentur für Arbeit oder Jobcenter, zu 100% förderfähig. Dem Coachee entstehen demnach keine Kosten.

Die individuellen Ziele werden im Coaching – ausschließlich vom Coachee selbst – bestimmt. Oftmals werden diese schon bei der Wahl des Coachings ersichtlich und müssen dann nur noch etwas deutlicher ausformuliert werden. Wer ein Job- oder Karriere-Coaching bucht, will sich meist beruflich entwicheln, wer ein Lebenslagen- oder Krisen-Coaching beginnt, ist meist auf der Suche nach Struktur und Klarheit. Aber auch hier gibt es immer wieder Überraschungen. Neben dem Wunsch zur beruflichen Neuorientierung, können bspw. auch die Themen Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Selbstsicherheit und Durchsetzungsstärke relevant werden. Wenn so ein Fall auftritt, muss erst einmal “Ordnung geschaffen werden”.

Das klingt herausfordernd. Welche Methoden kann es zur Zielerreichung geben?

Die Vielzahl der Coaching-Arten auf dem „Coaching-Markt“ bringt natürlich auch ein enormes Quantum an Methoden mit sich. Hier gilt es die geeignete Methode zu wählen, denn jeder Coachee benötigt eine andere Vorgehensweise. Manchmal ist auch eine multimodale Arbeitsweise nötigt, d.h. man verwendet einen sogenannten Methodenmix um Coaching-Ziele zu erreichen. Ich persönlich verwende gern Elemente aus dem Systemischen Coaching. Systemisches Coaching verfolgt das Ziel, die Selbstorganisationsfähigkeit wiederherzustellen, und knüpft dabei direkt an seine Handlungsmöglichkeiten an.

Mit Hilfe von Fragetechniken aus der Systemik erlangt man Informationen über das “System des Coachees”. Parallel dazu wird verdeutlicht, wie bestimmte Situationen und Erlebnisse von den „Angehörigen“ des Systems unterschiedlich gesehen und betrachtet werden. Hierbei können zum Beispiel die Systemangehörigen mit angeregt werden, um neue Lösungsansätze zu finden und umzusetzen. Typische Fragetechniken sind zirkuläres Fragen, die Wunderfrage aber auch die Skalierungsfrage. Weitere Methoden die sich im Coaching bewährt haben sind die Erstellung eines Visionboards oder „Der Baum der Entwicklung“, von Maximilian Bache. Es gibt noch viele mehr, der Methodenkoffer ist gut gefüllt. 😉

Was sind die größten Herausforderungen beim Coaching? Gibt es Besonderheiten, auf die beide Parteien achten müssen?

Im Coaching besteht immer eine Gefahr der Abhängigkeit, Coach und Coachee begeben sich auf eine Gradwanderung, im Rahmen ihrer Beziehung. Jeder Coach sollte über Grundsätze in der Beratungsarbeit/Coachingarbeit verfügen. Wichtig dabei ist, dass eine professionelle beraterische Distanz gewahrt wird. Eine wertschätzende, respektvolle und wertfreie Haltung setze ich im Coaching voraus. Dazu gehört die Würdigung, Achtung und Respektanz gegenüber dem Coachee und seines Systems. Eine neutrale Verhaltensweise hinsichtlich der Glaubenssätze, der Veränderungsbereitschaft und auch den Beziehungen des Coachees ist unabdingbar für eine vertrauensvolle, ganzheitliche, ressourcen- und lösungsorientierte Arbeitsweise.

„Digitales Coaching“ wird aktuell sehr verbreitet angeboten. Was versteht man darunter und wie wird das bei der TÜV Rheinland Akademie umgesetzt?

Aristoteles sagte einmal: „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen“. Gerade in der aktuellen Situation, in der die Wirtschaft Corona-bedingt stillsteht und die Aufhebung der Kontaktbeschränkungen so schnell nicht zu erwarten sind, findet diese Aussage noch mehr Gültigkeit.

Aufgrund unserer Flexibilität und der Strategien die wir entwickelt haben, sind wir auch weiterhin in der Lage, professionell mit unseren Teilnehmenden zu arbeiten.

Es ist uns erfolgreich gelungen, die präsenzorientierte Durchführung unserer Bildungsangebote und Coachings umzustellen. Durch die schnell voranschreitende Digitalisierung, ermöglichen uns Online-Plattformen wie beispielsweise Skype for Business, MS Teams oder Zoom die virtuelle Umsetzung.

Die Kommunikation mit unseren Teilnehmenden findet hierbei auf vielfältiger Weise statt. Durch Telefonie und Video-/Web Conferencing führen wir an Maßnahmeinhalte heran und stehen dabei auch beratend zur Seite. Besonders das Coaching profitiert davon, weil „äußere Einflüsse“ (die zum Teil auch ablenkend sein können) in der digitalen Durchführung nicht existieren. Zum anderen befinden sich die Kunden in ihrem „Zuhause“, welches oftmals der Rückzugsort oder ihr persönlicher „Schutzraum“ angesehen wird. Dort fühlen sie sich wohl, dort dürfen sie sein. Und das spiegelt sich im Coaching wieder. Ich erlebe meine Kunden authentischer und selbstsicherer.

Und wie läuft das dann ab?

Das „Digitale-Coaching“ läuft genauso ab, wie in der Präsenz. Vorab gibt es hier ein Telefongespräch indem der Auftrag geklärt wird. Im Anschluss werden Termine und das passenden Medium zur Umsetzung vereinbart.

Das einzige was der Kunde für die alternative Durchführung benötigt, ist eine stabile Internetverbindung und ein Laptop, Tablet oder Smartphone.

 

Digitales Coaching: Individuell, flexibel und (fast) überall realisierbar.

 

Zu guter letzt: Was reizt Sie an Ihrer Tätigkeit als Coach – und – haben Sie eine hervorzuhebende „Erfolgsgeschichte“?

Ganz klar: Der Mensch, mit all seinem Leben. 🙂 Als Coach tätig zu sein erfüllt mich auf all meinen Ebenen. Mein Job ist nie eintönig, sondern sehr facettenreich und bunt. Jedes Coaching beinhaltet für mich eine Erfolgsgeschichte – selbst wenn es nur kleine Dinge sind, die wir gemeinsam bewegen konnten. Veränderungs- oder Entwicklungsprozesse benötigen nunmal Zeit. Man darf nicht vergessen, dass selbst gewünschte Veränderungen auch hemmende und teilweise blockierende Ängste auslösen und dann sogar wie Blockaden wirken können. Ich sehe mich als Wegbegleiter an der Seite meiner Coachees und freue mich über jeden einzelnen Schritt auf diesem Weg.

Ein gutes Beispiel fällt mir aber tatsächlich gerade ein…

Eine Kundin, welche sich in einem Transformationsprozess vom Mann zur Frau befand, suchte mich auf, weil sie keinen Job fand. Sie vermutete, dass dies an ihrer „Verwandlung“ lag. Darunter hatte sie sehr gelitten. Im Rahmen des Coachings haben wir daran gearbeitet, dass sie ihren Selbstwert wiederfindet und gemeinsam eine Strategie entwickelt, welche das Ziel hatte sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Selbstvermarktungsstrategien ist das “A und O”. Gemeinsam sind wir damit rausgegangen und sie hat sich persönlich bei potenziellen Arbeitgebern vorgestellt. Das war vor dem Coaching undenkbar. Etwa 1 Woche nachdem das Coaching beendet wurde, hat sie ihren Arbeitsvertrag als Verkäuferin unterschrieben. Ich freue mich auch heute noch über diesen Erfolg und bin unglaublich stolz auf meine Kundin.

Im Coaching-Prozess selbst ist mir bewusst geworden, mit wieviel Diskriminierung sie sich täglich auseinandersetzen muss. Unvorstellbar in der heutigen Zeit. Umso schöner ist es dann, wenn ich mit meiner Arbeit etwas bewegen kann.

Das ist definitiv ein würdiger Abschluss unseres Interviews. Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für uns genommen und uns einen kleinen Einblick in die Welt des Coachings gewährt haben! Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß bei Ihrer Arbeit und hoffen, dass Sie auch in Zukunft noch viele Erfolgsgeschichten sammeln können.

 

Kurzportrait Dana Przybille

Dana Przybille

Dana Przybille gehört seit 2015 zum Coaches-Team der TÜV Rheinland Akademie in Lehnitz.

Ich selbst komme aus dem schulmedizinischen Bereich und war als exam. Gesundheits-/Krankenpflegerin auf der Intensivstation und auch in der Anästhesie tätig.

Nach einer beruflichen Auszeit, in der ich an meiner beruflichen Neuorientierung werkelte, habe ich verschiedene Ausbildungen im Bereich Coaching/Beratung absolviert, so zum Bsp. Train the Trainer, Bewerbungsmanagement, Kommunikationsmanagement, Burnout Berater.

Seit 2015 bin ich für die TÜV Rheinland Akademie in Lehnitz in unterschiedlichen Maßnahmen und Projekten unterwegs. Als Coach begleite und berate Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen und Lebensphasen.

Und was soll ich sagen – ich liebe meinen Job! 🙂

 

 

Gehörlose in der Weiterbildung Lagerlogistik

TÜV Rheinland ermöglicht Lagerlogistik-Weiterbildung für Gehörlose.

Bundesweit einzigartiges Pilotprojekt in Dresden erfolgreich gestartet! Gelebte Inklusion am Trainingsstandort Dresden: Hörende und Gehörlose werden gemeinsam im Bereich Lagerlogistik weitergebildet / Reibungslose Zusammenarbeit ohne größere Verständigungsprobleme möglich – durchweg positives Feedback von Teilnehmenden und Ausbilder / Dank erfolgreicher Testphase: Weiterbildung bei der TÜV Rheinland Akademie soll auch zukünftig für Gehörlose möglich sein


Rund 80.000 Menschen in Deutschland sind gehörlos. Auf den ersten Blick ist die Beeinträchtigung meist nicht erkenntlich. Dennoch sind die Vorurteile gegenüber gehörlosen Bewerbenden, gerade im beruflichen Kontext, oft groß. „Viele Unternehmen gehen davon aus, dass die Inklusion gehörloser Mitarbeitenden nur unter besonderen Bedingungen möglich ist und schrecken deshalb davor zurück, sie einzustellen“, weiß Daniel Goersch, Lagerausbilder im Trainingscenter der TÜV Rheinland Akademie in Dresden. Dass diese Vorurteile jedoch meist unbegründet sind, beweist ein bundesweit einzigartiges Pilotprojekt, das in Dresden vor rund einem Jahr gestartet ist. Diese Projekt ermöglicht Gehörlosen gemeinsam mit hörenden Teilnehmenden eine Weiterbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik zu absolvieren. „Wir wurden vom Integrationsberatungsteam nach einer Besichtigung unseres Trainingscenters gefragt, ob wir uns vorstellen könnten, Gehörlose in unsere Ausbildungsabläufe zu integrieren“, berichtet Kundenberaterin Regina Pörschke. „Wir haben sofort zugesagt und sind vom überwältigenden Engagement und Erfolg aller Mitarbeitenden und Lehrgangsteilnehmenden beeindruckt.“

Bessere Jobaussichten und neue Perspektiven.

Einer der sechs gehörlosen Weiterbildungsteilnehmenden ist Stephan Preiß. Der 35-Jährige hat bereits eine Ausbildung zum Beikoch absolviert und wurde über das Arbeitsamt auf die Weiterbildungsmaßnahme aufmerksam. Die Verständigung mit den hörenden Teilnehmenden und Ausbilder Daniel Goersch funktioniere sehr gut, berichtet Preiß. Ab Januar habe er einen festen Job im Bereich Lagerlogistik in Aussicht, erzählt er stolz. Die Weiterbildung könne er anderen Gehörlosen sehr empfehlen: „Eine super Möglichkeit, um seine Jobchancen zu erhöhen“, findet Preiß.

Das Feedback der Teilnehmenden – hörend wie gehörlos – sei durchweg positiv, berichtet Daniel Goersch: „Die Verständigung funktioniert besser als gedacht. Man lernt als Hörender sehr schnell die wichtigsten Gebärden.“ Auch Weiterbildungsteilnehmer Christian Schelle ist vom inklusiven Modell überzeugt: „Ich bin erstaunt, wie gut die Zusammenarbeit mit den Gehörlosen funktioniert“, berichtet der 32-Jährige. Die Arbeitsmotivation sei gerade bei den gehörlosen Teilnehmenden besonders hoch, erzählt Goersch: „Sie arbeiten extrem gewissenhaft und konzentriert, weil sie kaum abgelenkt werden.“

Therorie, Praxis und hochmoderne Technik.

Zusätzlich unterstützt wird die Weiterbildung durch den Einsatz einer hochmodernen Mixed Reality Brille. Damit werden die digitale Inhalte interaktiv dargestellt und reale Arbeitssituationen simuliert – besonders für die gehörlosen Teilnehmenden ein wichtiges Hilfsmittel. „Bei der Vermittlung theoretischer Inhalte ist die Unterstützung durch Dolmetscher jedoch unverzichtbar“, so Goersch. Der Theorieunterricht findet deshalb in getrennten Gruppen statt. Das ermöglicht maximale Konzentration auf beiden Seiten und funktioniert sehr gut.

„Die Verständigung funktioniert besser als gedacht. Man lernt als Hörender sehr schnell die wichtigsten Gebärden.“ (Daniel Goersch, Ausbilder)

„Die Industrie 4.0 macht die Inklusion Gehörloser problemlos möglich.“

Gemeinsam durchlaufen die Teilnehmenden über maximal sechs Monate hinweg alle Bestandteile des modularen Trainingscenters, vom Wareneingang bis zur Kommissionierung, am Ende wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt. Auch in Zukunft sollen Gehörlose und Hörende die Weiterbildung zusammen absolvieren. „Unter den Gesichtspunkten der Industrie 4.0 ist die Inklusion von Gehörlosen gerade im Bereich Lagerlogistik problemlos möglich, nicht nur in der Weiterbildung, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt“, erklärt Daniel Goersch. „Die Kommunikation über Sprache wird in vielen Teilen überflüssig – das bietet eine enorme Chance für gehörlose Arbeitssuchende.“


Sie haben ebenfalls Interesse an einer Weiterbildung oder Umschulung, an der TÜV Rheinland Akademie?

Der Einstieg ins modulare Trainingscenter für den Bereich Lager / Logistik ist jederzeit möglich. Die Weiterbildungsmaßnahme dauert je nach Vereinbarung bis zu sechs Monate. Weitere Angebote finden Sie vorab in unserem Katalog.

Ihre Ansprechpartnerin vor Ort: Regina Charlotte Pörschke

Vereinbaren Sie gleich einen Termin!

 

 

Weiterbildung zur Fachkraft für Metalltechnik

Meine Umschulung zur Fachkraft für Metalltechnik

Mehdi Hassas hat bereits jeweils eine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker und zum Schweißer im Iran beziehungsweise der Türkei absolviert. Da beide Abschlüsse in Deutschland nicht anerkannt wurden, entschloss er sich für einen beruflichen Neustart bei der TÜV Rheinland Akademie im Trainingscenter Cottbus. Dort absolvierte er zunächst die Umschulung zur Fachkraft für Metalltechnik und bildete sich anschließend im Bereich modulares Schweißen weiter. Wie ihm die Umschulung und die Weiterbildung bei der TÜV Rheinland Akademie gefallen haben, was er dabei gelernt hat und wie seine Pläne für die Zukunft aussehen, verrät uns Mehdi Hassas im Interview.


Herr Hassas, Sie haben bereits zwei Ausbildungen, eine zum KFZ-Mechaniker und eine zum Schweißer, abgeschlossen. Warum wollten Sie noch einmal einen beruflichen Neustart wagen und haben sich für eine Umschulung entschieden?

Die beiden Ausbildungen habe ich im Iran und in der Türkei gemacht, sie wurden allerdings hier in Deutschland nicht anerkannt, weil die offiziellen Zertifikate dafür fehlten. Da ich aber unbedingt weiterhin in diesem Bereich arbeiten wollte, habe ich mich für einen Neustart an der TÜV Rheinland Akademie in Cottbus entschieden.

Wie kamen Sie auf die TÜV Rheinland Akademie?

Ich bin durch eigene Recherche und Empfehlungen auf das Kursangebot gestoßen, die TÜV Rheinland Akademie ist ja überall bekannt.

Welche Weiterbildungen haben Sie absolviert?

Die Umschulung zur Fachkraft für Metalltechnik an der TÜV Rheinland Akademie in Cottbus passte optimal zu meinen Vorstellungen. Von 2017 bis 2019 habe ich diese Umschulung absolviert und mit der Note 1 abgeschlossen, darauf bin ich sehr stolz. Im Anschluss folgte eine siebenmonatige Weiterbildung im Bereich modulares Schweißen.

Sie haben an unserem geförderten Weiterbildungsprogramm teilgenommen, wie waren Ihre Erfahrungen damit?

Das geförderte Weiterbildungsprogramm war ein echter Glücksgriff für mich. Da ich derzeit noch auf meine Arbeitserlaubnis warte, konnte ich die Wartezeit sinnvoll nutzen und die nötigen Voraussetzungen für meinen beruflichen Neustart in Deutschland schaffen. TÜV Rheinland ist ein sehr bekannter Name, der einem viele Türen öffnet. Ich bin dankbar dafür, dass ich die Umschulung und die Weiterbildung über die Akademie machen konnte. Deshalb habe ich sie auch schon an zwei meiner Freunde weiterempfohlen.

Können Sie uns einen kleinen Einblick in die Zeit Ihrer Weiterbildungen geben?

Vorweg kann ich sagen: Die Zeit bei der TÜV Rheinland Akademie war toll! Ich habe nun drei Jahre an der Akademie verbracht und konnte mir dadurch ein komplett neues Leben aufbauen. Meine beruflichen Vorkenntnisse haben mir die Umschulung natürlich erleichtert, es gab aber auch vieles, das neu für mich war. Meine vorherigen Ausbildungen liefen eher nach dem Prinzip „learning by doing“ ab. Hier gab es nun auch einen umfangreichen Theorieteil, der meiner Meinung nach sehr wichtig ist. Dass meine Erfahrungen an der TÜV Rheinland Akademie so positiv sind, liegt mit Sicherheit auch an meinem Ausbilder. Herrn Polten war bei Fragen immer  für uns da. Er hat aber auch jedem Einzelnen Raum für selbstständiges Arbeiten gegeben. Ich konnte sehr von seinem Fachwissen profitieren.

Wie geht es nach Ihrer Zeit an der TÜV Rheinland Akademie weiter?

Dass ich mich an der TÜV Rheinland Akademie weitergebildet habe, hat mir schon einige Türen geöffnet. Unter anderem habe ich bereits ein Jobangebot vorliegen, das werde ich – sobald ich meine Arbeitserlaubnis habe – sofort annehmen. Vielleicht kann ich, bis es soweit ist, noch einige kleinere Weiterbildungsmaßnahmen besuchen. Perspektivisch könnte ich mir eine Qualifizierung zum „Schweißfachmann“ vorstellen. Falls das zeitlich nicht mehr klappt, möchte ich mich aber auf jeden Fall berufsbegleitend weiterbilden – dafür kommt dann nur die TÜV Rheinland Akademie infrage.

Herr Hassas, wir danken Ihnen für die Einblicke und freuen uns sehr über Ihr durchweg positives Feedback. Wir hoffen, Sie schon bald wieder an der TÜV Rheinland Akademie begrüßen zu dürfen und wünschen viel Erfolg bei Ihrem beruflichen Neustart!

Sie haben ebenfalls Interesse an einer Weiterbildung oder Umschulung, an der TÜV Rheinland Akademie? Hier kommen Sie zur Kursübersicht: https://kurse.tuv.com/kurse-suchen 

Bei weiteren Fragen rund um unser Angebot können Sie sich gerne jederzeit über unser Kontaktformular melden, um persönlich beraten zu werden. Vereinbaren Sie gleich einen Termin!

VIONA® Onlinekurs

Mein VIONA® Onlinekurs im Bereich IT

Sich ortsunabhängig und flexibel weiterbilden, das ermöglicht ein VIONA® Onlinekurs an der TÜV Rheinland Akademie.

Alexander belegt im virtuellen Klassenzimmer der Akademie verschiedene Kurse, um seine Kenntnisse im Bereich HTML, SQL und Softwareentwicklung auszubauen und sich beruflich noch einmal neu orientieren zu können. Im Interview verrät uns der 36-Jährige, wie er auf die VIONA® Online Seminare der TÜV Rheinland Akademie gestoßen ist, welche Erfahrungen er bisher in den Virtual Classrooms gesammelt hat und welche Vorteile ihm die Teilnahme an den Kursen bringt.

Alexander, Sie waren zuletzt erfolgreich als Personalberater tätig. Warum wollen Sie sich nun noch einmal beruflich umorientieren?

Nach meinem Bachelor-Studium in International Business Development habe ich über fünf Jahre lang als Personalberater in der Vermittlung von Fach- und Führungskräften mit Engineering-Hintergrund gearbeitet. Mit der Zeit wurde mir bewusst, dass ich mich beruflich noch einmal aus der Personalberatung herausbewegen möchte. Der Fokus meiner Arbeit soll zukünftig nicht mehr so stark am Vertrieb ausgerichtet sein, ich möchte selbst etwas entwickeln und erschaffen können. Da ich eine hohe Affinität zu Themen rund um IT besitze und ein Quereinstieg realistisch erschien, habe ich mich für eine Teilnahme an den VIONA® Onlinekursen mit Fokus auf Web- und Softwareentwicklung entschieden, um in Zukunft in diesem Umfeld zu arbeiten.

Wie sind Sie auf unser Kursangebot aufmerksam geworden?

Die Agentur für Arbeit hat mich auf das Fortbildungsangebot hingewiesen. Da ich bereits wusste, in welche Richtung es gehen sollte, habe ich nach entsprechenden Kursangeboten gesucht. Die Weiterbildungsform eines virtuellen Klassenzimmers war mit allerdings neu.

Welche Vorteile hat das Lernen in einem Virtual Classroom für Sie?

Gerade in der aktuellen Zeit ist es ein großer Vorteil, dass die Kurse nicht ausfallen, sondern man einfach weiterhin von zuhause aus teilnehmen kann. Zusätzlich entfällt die Anfahrt zur Bildungsstätte, was Zeit spart. Ich empfand es als besonders angenehm, mich ungestört auf die Kursinhalte konzentrieren zu können – in einem normalen Kursraum ist das manchmal nicht so gut möglich. Da sich meine Kurse alle auf Web- und Softwareentwicklung konzentrieren und ich auch Übungen und Projekte am PC erledige, kann der jeweilige Dozierende unkompliziert bei Problemen und Fragen helfen. Der größte Vorteil ist für mich, dass ich einen Rahmen und eine Struktur hinsichtlich der Lerninhalte bekomme. Die VIONA® Onlinekurse können sich aufgrund der begrenzten Zeit nur auf die wichtigsten Grundlagen konzentrieren, aber man hat einen guten Überblick, was am wichtigsten ist. So wird man als Kursteilnehmer auch nicht überfordert.

Gibt es Punkte, die wir bei den VIONA® Onlinekursen aus Ihrer Sicht noch verbessern könnten?

Meine Erfahrungen mit den Kursen sind durchweg positiv. Ich weiß jedoch von ein paar Teilnehmenden aus meinem virtuellen Klassenzimmer, die mit der Technik zu kämpfen hatten. Hier waren die Mitarbeitenden der TÜV Rheinland Akademie jedoch äußerst hilfsbereit und haben jedes technische Problem gelöst, sodass letztendlich alle reibungslos teilnehmen konnten. Mein einziger Verbesserungsvorschlag ist, die Datenübertragung der VIONA® Plattform zu beschleunigen. Der Lernprozess an sich wird dadurch zwar nicht gestört, aber da das Auge ja bekanntlich mitlernt, wäre es sicher besser, wenn das Scrollen über die Plattform etwas flüssiger laufen würde.

Vielen Dank für Ihr Feedback, Alexander! Wir freuen uns, dass Ihnen unsere Onlinekurse gefallen haben und Sie Ihr Wissen im Bereich IT erweitern konnten. Ihre Verbesserungsvorschläge geben wir gerne direkt an unser zuständiges Team weiter. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg auf Ihrem weiteren Berufsweg und würden uns freuen, Sie bald wieder in einem unserer virtuellen Klassenzimmer begrüßen zu dürfen!


Sie haben ebenfalls Interesse an einer Weiterbildung über die Online Akademie VIONA®? Hier kommen Sie zur Kursübersicht.

Setzen Sie den Filter bei „VIONA®“ und wählen Sie die passende Weiterbildung für sich und Ihre beruflichen Ziele aus.

Gerne informieren wir Sie persönlich zu unseren umfangreichen Angeboten im Bereich der Online Weiterbildung. Vereinbaren Sie gleich einen Termin!

VIONA® Onlinekurs

Mein VIONA® Onlinekurs im Bereich Bürokommunikation

Nadine will sich beruflich noch einmal umorientieren und absolviert dafür einen Onlinekurs im Bereich Bürokommunikation über VIONA®, die Online Akademie von TÜV Rheinland. So kann die 45-Jährige sich auch von zuhause aus weiterbilden und ihre Karriere voranbringen. Im Interview berichtet sie, wie sie auf die VIONA® Online Seminare aufmerksam geworden ist, welche beruflichen Ziele sie verfolgt und wie sie mit dem Lernen im virtuellen Klassenzimmer zurechtkommt.

 

Nadine, Sie haben bereits als Friseurin und Altenpflegerin gearbeitet. Warum wollen Sie sich nun nochmal beruflich umorientieren?  

Dass ich meinen ursprünglichen Berufen nicht mehr nachgehen kann, ist bei mir leider gesundheitlich bedingt. Nach einer längeren krankheitsbedingten Zwangspause möchte ich mich nun zur Bürokraft in Teilzeit weiterbilden, um beruflich wieder Fuß zu fassen.

Wie haben Sie vom Online-Kursangebot der TÜV Rheinland Akademie erfahren?

Ich war auf der Suche nach Weiterbildungsmöglichkeiten und habe eine Informationsveranstaltung des Jobcenters besucht. Dort gab es auch einen Stand der TÜV Rheinland Akademie. Zuerst dachte ich, da gibt es nichts Passendes für mich, weil ich angenommen habe, dass die Angebote dort eher für Männer und Industrie-Berufe ausgelegt sind. Zum Glück habe ich dann trotzdem noch vorbeigeschaut – denn schon nach einem kurzen Gespräch war mir klar, dass eine Weiterbildung über die Online Akademie VIONA® der richtige Weg für mich ist.

Hatten Sie zuvor schon Erfahrung mit Online-Weiterbildungen?

Nein, das ist das erste Mal, dass ich eine Weiterbildung in einem virtuellen Klassenzimmer mache. Aber meine ersten Erfahrungen damit sind durchweg positiv.

Welche positiven Erfahrungen haben Sie denn mit den VIONA® Online Seminaren gemacht?

Einer der größten Vorteile ist sicher, dass ich mich auch während des Corona-Lockdowns weiterbilden und die Zeit sinnvoll nutzen konnte. Außerdem gefällt mir die kleine Gruppengröße. So kann man viel konzentrierter lernen und die Dozierenden können intensiver auf Fragen eingehen. Grundsätzlich muss ich sagen, dass die Lehrenden an der TÜV Rheinland Akademie mit großem Spaß bei der Sache sind und sich sehr bemühen, den Teilnehmenden etwas beizubringen. Das hat mir das Lernen wirklich erleichtert und mich zusätzlich motiviert!

Haben Sie Vorschläge, wie wir die VIONA® Onlinekurse noch weiter verbessern könnten?

Eigentlich bin ich mit den Online-Kursen der TÜV Rheinland Akademie ausnahmslos zufrieden. Allerdings hat das Lernen über das Internet natürlich auch seine Tücken. Das mussten meine Mitstreitenden und ich selbst ab und an erfahren. Meistens waren es aber Probleme, die mit der Hardware der Teilnehmenden selbst zu tun hatten. Nicht jeder kann auf eine schnelle Internetverbindung zurückgreifen und manchmal streikte einfach die Technik. Allerdings muss man dazu sagen, dass das Team der TÜV Rheinland Akademie für jedes Problem eine Lösung hatte. Beispielsweise hat mein Laptop eines Morgens den Geist aufgegeben, doch schon drei Stunden später wurde mir ein Ersatzgerät der Akademie frei Haus geliefert. Das nenne ich Service!

Herzlichen Dank für Ihr konstruktives Feedback, Nadine! Es ist schön zu hören, dass Ihnen unser Online-Weiterbildungsangebot so gut gefällt. Ihre Verbesserungsvorschläge nehmen wir uns gerne zu Herzen. Wir würden uns freuen, Sie demnächst noch einmal im Rahmen einer Weiterbildung in der VIONA® Online Akademie begrüßen zu dürfen.


Sie haben ebenfalls Interesse an einer VIONA® Online Schulung? Hier kommen Sie zur Kursübersicht.

Setzen Sie den Filter bei „VIONA®“ und wählen Sie die passende Weiterbildung für sich und Ihre beruflichen Ziele aus. Gerne informieren wir Sie persönlich zu unseren umfangreichen Angeboten im Bereich der Online Weiterbildung. Vereinbaren Sie gleich einen Termin!