Kategorie-Archiv Deutschland

MTA im Blended Learning Konzept

MRA 2021: Weiterführung des erfolgreichen Blended Learning Piloten

Spätestens seit 2020 steht fest: Berufliche Weiterbildung braucht mehr als qualitativ hochwertige Inhalte. Wer sich im letzten Jahr fachlich oder persönlich weiterentwickeln wollte, musste flexible Alternativen zum klassischen Fachseminar – in Präsenz –  finden. Neben den reinen Online-Kursen im Virtual Classroom kamen, in Abhängigkeit von regional festgelegten Kontaktbeschränkungen, zunehmend auch hybride Lernformate in das Repertoire vieler Bildungsanbieter. Eine Variante innerhalb dessen, ist das “Blended Learning”.

Wenn es um die Zulassung von Medizinprodukten geht, sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Markteinführung so komplex wie noch nie. Hier gilt es, eine Vielzahl an Normen, Richtlinien und Gesetzen einzuhalten und den dazugehörigen anerkannten Prozessen zu entsprechen. Um die Wettbewerbsfähigkeit am international stark umkämpften Markt zu gewährleisten, sind Geschwindigkeit und Effizienz beim Markteinführungsprozess maßgeblich. Fundiertes Wissen über die internationale Zulassung von Medizinprodukten und die dazugehörigen regulatorischen Anforderungen sind das A & O und damit maßgebend für den Markterfolg im globalen Umfeld. Die Weiterbildung zum Manager Regulatory Affairs Medical Devices International (MRA) ist eine Möglichkeit, um sich das erforderliche Fachwissen über das „In-Verkehr-Bringen“ von Medizinprodukten und die vielfältigen regulatorischen Anforderungen anzueignen. Für mehr Flexibilität und Abwechslung innerhalb der Weiterbildung sorgt das Blended Learning Konzept der TÜV Rheinland Akademie.

MRA im Blended Learning Konzept: Bekannter Lehrgang neu aufgebaut.

Seit 2020 bietet die TÜV Rheinland Akademie in Hamburg die Weiterbildung zum MRA im Blended Learning Konzept an. Die Inhalte werden dabei in einer Kombination aus Präsenz- und Onlinephasen vermittelt. Die Anpassung der Durchführungsform erfolgte auf ausdrücklichen Kundenwunsch, um flexibler und ortsunabhängiger am Unterricht im Virtual Classroom teilnehmen zu können. Andererseits sollte aber auch der direkte Austausch mit den anderen Teilnehmenden nicht zu kurz kommen. So wurde kurzer Hand ein Blended Learning Konzept für den MRA entwickelt.

Das Pilotprojekt 2020 war so erfolgreich, dass sich die TÜV Rheinland Akademie dazu entschlossen hat, den MRA auch in 2021 als Lehrgang im Blended Learning Konzept anzubieten.

Wie läuft das Blended Learning konkret ab?

Innerhalb des Blended Learning Lernkonzeptes werden Online- und Präsenz-Bildungsangebote miteinander kombiniert. Damit gelingt der fachliche Kompetenzaufbau deutlich flexibler und abwechslungsreicher.

Das erste Modul des 120 UE-Lehrgangs, für angehende Manager Regulatory Affairs Medical Devices International, findet in Präsenz statt. Damit ist gewährleistet, dass sich Teilnehmer:innen und Dozenten:innen persönlich kennenlernen und eine Grundlage für die Zusammenarbeit in den folgenden Wochen bilden können.

Die Module 2 und 3a finden online im Virtual Classroom statt, was den organisatorischen Aufwand für die Teilnehmenden stark reduziert, sie zeitlich entlastet und dem Vor- und Nachbereiten des Unterrichtsstoffs zugutekommt.

Das Modul 3b, also die Praxisphase und die Vorbereitung auf die Prüfung, findet dann wieder in Präsenz statt.

Gut zu wissen:

Der Lehrgang „Manager Regulatory Affairs International Medical Devices“ wird in Kooperation mit der Hochschule Ulm durchgeführt und endet mit einem Hochschulzertifikat. Dies unterstreicht die persönliche Qualifikation im Themengebiet der Medizinprodukte. Der nächste Durchgang unseres MRA Blended Learning-Kurses startet am 09.08.21 in Hamburg. Melden Sie sich schon jetzt an und sichern Sie sich Ihren Platz!

Alle weiteren Informationen und Eckdaten zum Lehrgang finden Sie hier.

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Eltern-Coaching Fit mit Kind

Fit mit Kind: Dank Coaching erfolgreich zurück ins Berufsleben.

Wie finde ich zurück auf den Arbeitsmarkt? Wie werde ich sowohl meinen Kindern als auch meinem Arbeitgeber gerecht? Welcher Job passt nach der Elternzeit zu mir? Wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht, stehen Mütter und Väter vor vielen verschiedenen Fragestellungen, mit denen sie sich oftmals alleingelassen fühlen. Das TÜV Rheinland Akademie Job-Coaching „Fit mit Kind“ setzt genau dort an: Durch die geförderte Weiterbildungsmaßnahme wird Eltern der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt vereinfacht und sie erhalten professionelle Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

 

Teilnehmerin berichtet: „Durch das Coaching gehe ich selbstbewusster an die Jobsuche heran.“

 

Diana Khemiri ist alleinerziehende Mutter eines Sohnes und nimmt derzeit am Job-Coaching „Fit mit Kind“ teil. Ihr Ziel ist es, ihre Bewerbungsunterlagen auf den neuesten Stand zu bringen und Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Kind zu erhalten. „Ich war in einigen Jobfragen sehr unsicher und hatte große Selbstzweifel. Im Coaching bekomme ich Zuspruch und tolle Hilfestellungen, sowohl von Seiten der Coaches als auch von anderen Teilnehmenden“, berichtet Khemiri. Das helfe ihr, selbstbewusster an die Jobsuche heranzugehen. „Vor zunächst fremden Leuten über mein persönliches Leben zu sprechen, war zwar anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig, hat mein Selbstbewusstsein aber enorm gesteigert“, sagt sie.

Die größte Herausforderung sah sie nach ihrer Berufspause darin, einen Job zu finden, der sich mit den Betreuungszeiten ihres Sohnes vereinbaren lässt. Im Coaching „Fit mit Kind“ erhält sie nun konkrete Hilfestellungen, um Job und Kind unter einen Hut zu bringen. „Ich wurde bei der Vermittlung eines Kita-Platzes nicht nur an die entsprechenden Institutionen weitergeleitet, sondern aktiv bei der Suche unterstützt“, berichtet Khemiri. „Ohne die Unterstützung der TÜV Rheinland Coaches hätte ich die parallele Kita- und Jobsuche nicht allein geschafft.“

 

Fit für den Arbeitsmarkt dank professioneller Einzel- und Gruppencoachings

 

Auch der Austausch mit anderen Kursteilnehmenden habe ihr geholfen, neue Lösungsansätze für die Organisation ihres Alltags zu finden, so Khemiri. „In den Gruppencaochings tauschen wir uns über verschiedene Themen wie Kindererziehung und Betreuungsmöglichkeiten, aber auch das richtige Verhalten in Bewerbungssituationen aus“, berichtet sie. In Einzelcoachings werden persönlichere Themen besprochen, Bewerbungsunterlagen aktualisiert und akute Probleme aktiv angegangen, beispielsweise wenn es um Geld- oder Rechtsfragen geht. Außerdem werden gemeinsam mit dem Coach individuelle Stärken analysiert und sowohl Bewerbungs- als auch Kommunikations-Skills trainiert. Diana Khemiri fühlt sich nun durch den Kurs „Fit mit Kind“ optimal auf den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt vorbereitet: „Ich würde jederzeit wieder am Coaching teilnehmen und kann den Kurs wärmstens empfehlen“, sagt sie.

 

Job-Coach berichtet: „Wir gehen alle Probleme immer gemeinsam an.“

 

Die Ausgangssituationen der Kurs-Teilnehmenden sind sehr unterschiedlich – gemeinsam mit den Coaches werden deshalb in Gesprächen stets individuelle Lösungsansätze gesucht. „Komplizierte Lebenslagen, die scheinbar keinen Ausweg haben, erlebe ich in meinem Berufsalltag häufig: ob Probleme in der Partnerschaft oder mit dem Jugendamt, Angst vor Behördengängen oder schwierige Erziehungsfragen. Zusammen mit meinem Team und den Teilnehmenden versuchen wir, für jedes Problem eine passende Lösung zu finden. Wir gehen alle Probleme – falls nötig auch unter Hinzunahme von weiteren geeigneten Ansprechpartnern – immer gemeinsam an“, berichtet Bea Schmidt, Teamleiterin am TÜV Rheinland Trainingsstandort Erfurt, wo sie seit 2017 Eltern zum Thema „Beruf und Familie“ coacht. „Ziel von „Fit mit Kind“ ist es, eine Vereinbarkeit von Familienpflichten und Beruf herzustellen sowie die Kursteilnehmenden in kritischen Lebenssituationen optimal zu unterstützen“, erklärt die Expertin.

 

Die Maßnahme „Fit mit Kind“ ist über einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) vom zuständigen Jobcenter bzw. der Agentur für Arbeit zu 100 % förderbar. Bei weiteren Fragen rund um unser Angebot können Sie sich gerne jederzeit über unser Kontaktformular melden, um persönlich beraten zu werden. Vereinbaren Sie gleich einen kostenfreien Termin!

 

Sie haben Interesse am Coaching „Fit mit Kind“ bei der TÜV Rheinland Akademie? Hier finden Sie weitere Informationen zum Kursangebot:

Coaching für Eltern: Fit mit Kind

Internationale Fachkräftesicherung I Global Experts

Ein Meilenstein für die erfolgreiche Fachkräftesicherung

Nach Pandemie-bedingter Wartezeit, geht der Auftrag der internationalen Fachkräftesicherung endlich in die nächste Runde: Die ersten drei indischen Kfz-Mechatroniker sind in Deutschland angekommen und bereiten sich auf den bundesweiten Einsatz bei namhaften Branchenpartnern vor. Auch Fachkräfte aus weiteren Branchen sollen zeitnah folgen.

März 2021: „Die Ankunft der ersten drei von insgesamt 260 indischen Kfz-Mechatronikern stellt einen bedeutenden Meilenstein für uns dar, denn nun wird der Erfolg unserer Arbeit endlich sichtbar“, freut sich Thomas Bastian, Head of Global Experts bei TÜV Rheinland und führt fort: „Der 4. März markiert jedoch erst den Anfang. Wir arbeiten weiter mit Hochdruck an einer professionellen Fachkräfteeinwanderung und erwarten weitere 150 IT-Experten, 20 Industriemechaniker sowie über 200 Pflegekräfte aus Indien, Asien, den baltischen Staaten und Serbien“.

Bundesweiter Einsatz für Kfz-Fachkräfte bei namhaften Branchenpartnern

Internationale Fachkräftesicherung I Global Experts

Miriam Möllers empfing die indischen Fachkräfte am Düsseldorfer Flughafen.

„Unser erstes persönliches Kennenlernen war trotz Einhaltung aller geltenden Hygienevorschriften sehr herzlich. Wir standen bereits zuvor in intensivem Austausch miteinander, die Vorfreude auf den Tag der Ankunft in Deutschland war aber auf allen Seiten besonders groß“, berichtet Miriam Möllers, internationale Projektmanagerin des Global Experts Team, die die drei indischen Fachkräfte am Düsseldorfer Flughafen empfing. Ebenfalls vor Ort war ein Projektmanager der Hyundai Motor Deutschland GmbH, Pilotpartner der TÜV Rheinland Akademie bei der Rekrutierung von internationalen Kfz-Mechatronikern und zugleich zukünftiger Arbeitgeber der drei ersten eingetroffenen Fachkräfte.

Neben dem südkoreanischen Automobilhersteller kooperiert TÜV Rheinland im Bereich der internationalen Fachkräfterekrutierung mit weiteren namhaften Branchenpartnern, darunter Mercedes-Benz, Volvo, Renault und Skoda.

Als Willkommensgeschenk erhielten Matthew Renjith, Pancharavally Sunny Lilt und Mukesh Vishnumohan Nair unter anderem ein deutsches Wörterbuch mit technischen Fachbegriffen, um ihre bereits vorhandenen Sprachkenntnisse weiter auszubauen und sich an ihrem zukünftigen Arbeitsplatz schnell zurechtzufinden. Zusätzlich durchlaufen sie in den nächsten drei Monaten ein Sprachprogramm mit Schwerpunkt im Bereich der technischen Sprache, um das B1-Niveau gemäß des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GERS) zu erlangen.

Fachkräftesicherung bedeutet: Keine kurzfristige Erwerbsmigration, sondern nachhaltige Fachkräfte-Integration!

Matthew Renjiths neuer Arbeitsplatz liegt in Eschweiler, aufgrund der behördlichen Auflagen des Landes Nordrhein-Westfalen konnte er in Begleitung eines Integrationsmanagers von TÜV Rheinland sofort zu seinem zukünftigen Betrieb reisen. Pancharavally Sunny Lilt und Mukesh Vishnumohan Nair werden in Itzehoe und Stuttgart beschäftigt. Sie mussten wegen strengerer Corona-Verordnungen der jeweiligen Bundesländer zunächst in eine einwöchige Quarantäne. Das Integrationsmanagement von TÜV Rheinland umfasst weitere praktische Hilfestellungen, um die Fachkräfte in den kommenden Wochen nachhaltig in die Gesellschaft zu integrieren. Dazu zählt zum Beispiel die Begleitung bei Behördengängen oder die Unterstützung bei der Wohnungssuche. „Wir wollen keine kurzfristige Erwerbsmigration schaffen, sondern dem Fachkräftemangel nachhaltig entgegenwirken“, erklärt Thomas Bastian.

Alle drei Kfz-Mechatroniker verfügen über eine abgeschlossene Ausbildung bzw. einen Universitätsabschluss in ihrem Fachbereich. Nach Ablauf ihres vierjährigen Visums erhalten sie eine dauerhafte Niederlassungserlaubnis und nehmen die deutsche Staatsbürgerschaft an. Anfang Mai 2021 sollen bereits die nächsten zehn Kfz-Mechatroniker in Deutschland ankommen. Damit geht die internationale Fachkräftesicherung in die nächste Runde.

Einen Überblick über die Global Expert Services finden Sie unter:
www.tuv.com/global-experts

Ihr Ansprechpartner für inhaltliche Fragen:

Thomas Bastian
Tel.: +49 221 / 806 6855
E-Mail: thomas.bastian@de.tuv.com

 

KompetenzmanagementTÜVRheinlandAkademie

 

Berufliche Weiterbildung - Lehrgänge zum Meister

Pandemie-konform: Meisterlehrgänge und Ausbildereignung für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.

Aufgrund des Fachkräftemangels blieben in Deutschland im Frühjahr 2020 über 60.000 Stellen sogenannter Spezialistentätigkeiten (Meister und Techniker) unbesetzt. Zusätzlich wurden zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen Pandemie-bedingt abgesagt.

„Die TÜV Rheinland Akademie hat frühzeitig auf die veränderten Ausbildungsbedingungen reagiert und ermöglicht es Interessierten dank eines hybriden Lernmodells, sich auch in Zeiten der Pandemie optimal für die berufliche Zukunft aufzustellen“, berichtet Claudia Raasch, Lehrgangsleiterin im TÜV Rheinland Akademie Trainingscenter in Magdeburg.

 

Meisterausbildung 4.0: Mit Live-Online-Trainings zum erfolgreichen Abschluss

Mit einer Kombination aus Präsenzunterricht, Live-Online-Training (LOT), Web-Campus und E-Tutoring bietet die TÜV Rheinland Akademie angehenden Meistern vielfältige Möglichkeiten, sich auch in Home-Office-Zeiten erfolgreich weiterzubilden. Etwa ein Drittel der Ausbildung wird dabei im Präsenzunterricht durchgeführt. Dank eines durchdachten Hygiene-Konzepts, das umfangreiche Abstandsregeln und eine ständige Anpassung der Gefährdungsbeurteilung (GBU) vorsieht, wird die Gesundheit aller Teilnehmenden geschützt. Zwei Drittel der Ausbildung entfallen auf ein Live-Online-Training, das wie klassische Präsenzseminare zu festgelegten Zeiten stattfindet. Bei der Ortswahl sind die Teilnehmenden jedoch flexibel. In einem virtuellen Klassenraum werden sie mit den anderen Teilnehmenden und ihrem Ausbilder verbunden, für die Teilnahme wird lediglich ein PC, Laptop oder mobiles Endgerät benötigt. Kombiniert wird dieses Konzept mit strukturierten Selbstlern-Einheiten. „Mit unserem angepassten hybriden Ausbildungskonzept wirken wir aktiv dem Fachkräftemangel in technisch-handwerklichen Berufen entgegen und bieten unseren Teilnehmenden optimale Karriereperspektiven nach erfolgreichem Abschluss“, erklärt Claudia Raasch.

 

Absolvent berichtet: „Ich wurde nach der Weiterbildung sofort befördert“

Das Feedback der Meisterausbildungsteilnehmenden fällt durchweg positiv aus: „Vor meiner Meisterausbildung war ich stellvertretender Lagerleiter – durch den erworbenen Meisterbrief wurde mir nun die Lagerleitung anvertraut“, berichtet Felix Strutz, der in der Nähe von Magdeburg im stahlverarbeitenden Gewerbe tätig ist und dank seiner Zertifizierung befördert wurde. Die Vorteile einer Weiterbildung bei der TÜV Rheinland Akademie sieht Ausbildungsabsolvent Raik Hüpfel vor allem in der Organisation der Kurse: „Eine individuelle Betreuung war dank überschaubarer Gruppengröße jederzeit möglich und auch der Online-Unterricht war sehr gut organisiert“, erklärt er. Hüpfel hat seine Ausbildung als Industriemeister für Kunststoff und Kautschuk bei der TÜV Rheinland Akademie vor Kurzem erfolgreich abgeschlossen. „Anfang März beginne ich meine Ausbildereignung. Ich freue mich schon sehr darauf zu lernen, wie ich mein Wissen effizient weitervermitteln kann“, berichtet er.

 

Anmeldungen für Ausbildereignung und Meisterausbildung ab sofort möglich

Zusätzlich zur Meisterausbildung bietet die TÜV Rheinland Akademie ab März 2021 bundesweit Kurse zur Ausbildereignung an. In Deutschland muss in jedem Unternehmen, das nach dem dualen System ausbildet, mindestens ein Ausbilder nach der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) tätig sein. Diese Person fungiert als Ansprechpartner für die Auszubildenden und ist gleichzeitig für die betriebsinterne Ausbildung verantwortlich. Die Ausbildereignung kann vor, während oder nach der Meisterausbildung abgelegt werden und ist für die Erteilung eines Meisterbriefes unabdingbar.

 

Ende Mai 2021 starten bundesweit fünf Meisterausbildungen, unter anderem in den Bereichen Elektrotechnik, Kunststoff/Kautschuk, Metall und Logistik. Die Dauer für die Meisterausbildung beträgt zwei Jahre. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden eine Teilnahmebescheinigung sowie einen Meisterbrief nach bestandener IHK-Prüfung. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine erfolgreich abgeschlossene Abschlussprüfung im jeweiligen Ausbildungsberuf bzw. die entsprechende Berufspraxis nach der jeweiligen Verordnung. Eine Förderung ist über das Aufstiegs-BAföG (Meister-BAföG) möglich.

 

Sie haben ebenfalls Interesse an einem Meisterlehrgang oder Ausbildereignung bei der TÜV Rheinland Akademie? Gern beraten wir Sie persönlich zu unserem Angebot. Vereinbaren Sie gleich einen Termin!

 

Weitere Informationen zur Meisterausbildung finden Sie hier:

https://akademie.tuv.com/themen/technik/meister

Neujahrsvorsätze 2021

Alle Jahre wieder… Die Neujahrsvorsätze.

Ja, wir kramen sie immer wieder hervor, die gut durchdachten Vorsätze fürs neue Jahr.

Wie Böller, Karpfen und Berliner, gehören sie ja schließlich dazu und werden jedes Jahr aufs Neue – meist in feuchtfröhlicher Silvesterabend-Runde – ausformuliert.
Am Morgen danach bleibt von unseren ambitionierten Vorsätzen jedoch oft nicht viel mehr als der dicke Kopf – und das schlechte Gewissen, weil man ja nicht sofort mit der Umsetzung des „intensiven Sportprogramms“ oder dem neuen, „total gesunden Lebensstil“ anfangen kann (oder will). Aber morgen dann…oder auch übermorgen. Dann aber wirklich!


 

Gesagt, getan – oder auch nicht!?

Neujahrsvorsätze

Neujahrsvorsätze: Nur Schall & Rauch?

Mehr Sport, endlich Karriere machen, dem Alkohol abschwören, mit dem Rauchen aufhören und viel mehr Entschleunigung im Alltag
Viele Menschen verbinden den Jahreswechsel mit dem Bedürfnis, gute Vorsätze für sich zu entwickeln.

Meistens passiert mit ihnen jedoch dasselbe wie mit den kunterbunt-glitzernden Raketen – sie verpuffen im Himmel und übrig bleiben nur Schall und Rauch.

 

Jetzt mal Hand aufs Herz: Wer hat seine Neujahrsvorsätze tatsächlich mal umgesetzt?
Bringt es überhaupt etwas, sich Vorsätze zu nehmen? Woher kommt dieser Brauch eigentlich und warum ausgerechnet immer zum Jahreswechsel? Gehen wir all dem doch mal auf den Grund…

 

Der Ursprung.

Gute Vorsätze sind keine neuzeitliche Modeerscheinung. Schon im alten Rom wurde der anstehende Jahreswechsel dafür genutzt, um über die letzten Monate nachzudenken und sich motivierte Ziele für das neue Jahr zu stecken. Direkt danach bekräftigten die höchsten Beamten Roms ihre Loyalität gegenüber der Republik und legten einen Eid vor dem Kaiser ab. Alles zusammen wurde selbstverständlich in einer großen Zeremonie gefeiert, mit der dann auch noch Janus, der Gott des Neubeginns geehrt wurde. Wer jetzt aufgepasst hat, sieht die Verbindung vom göttlichen Namen zum Monatsnamen Januar. Großartig, die Römer – die haben definitiv keine halben Sachen gemacht!

 

Die Herausforderung.

Grundsätzlich ist es gut, sich Dinge vorzunehmen und ein Ziel anzuvisieren. Der erste Januar steht für den Beginn einer neuen Zeitrechnung – warum also nicht auch für den Beginn neuer und guter Gewohnheiten? Wenn wir dann aber schon nach kurzer Zeit merken, dass wir unsere Vorsätze schon wieder nicht einhalten und unsere beschwingt ausformulierten Ziele nicht erreichen können, sind wir demotivierter als im Jahr davor. Das war es dann, mit den guten Absichten.

Warum fällt es uns so schwer, die guten Vorsätze einzuhalten?

Naja – ein guter Vorsatz ist erst einmal nur ein Vorhaben und oft nicht konkret ausformuliert. „Ein paar Kilo abnehmen“ definiert noch nicht, wie viel letztendlich vom Hüftspeck weichen soll. Auch der Zeitraum der grandiosen Transformation (und mögliche Etappenziele) werden in den seltensten Fällen spezifisch benannt. Aber genau das ist wichtig, um ein Ziel klar vor Augen zu haben und es wirklich anzupacken.

 

Mit diesen 7 Tipps setzen Sie Ihre guten Vorsätze auch wirklich um.

  1. Formulieren Sie einen (!) Vorsatz, für den Sie sich wirklich begeistern können und konkretisieren Sie Ihr Vorhaben so genau wie möglich. Schriftlich! Denn: Wer schreibt, der bleibt (am Ball).
  2. Bleiben Sie dabei realistisch: Von jetzt auf gleich vegan leben, auf Kohlenhydrate verzichten und täglich 100 km laufen – NO WAY!
  3. Planen Sie den Weg zum Ziel, kalkulieren Sie mögliche Hindernisse mit ein und was es braucht, damit Sie diese überwinden können.
  4. Setzen Sie sich Etappenziele und belohnen Sie sich beim Erreichen dieser.
  5. Teilen Sie Freunden und Verwanden mit, was Sie vorhaben und bitten Sie um Unterstützung. Ein paar motivierende Worte oder auch ein Schubs in die richtige Richtung, können Wunder bewirken.
  6. Suchen Sie sich Gleichgesinnte. Vielleicht schwitzt Mutti ja im Fitness-Studio mit oder Ihre bessere Hälfte hört ebenfalls mit dem Rauchen auf – gemeinsam lässt sich so viel mehr erreichen!
  7. Aufgeben ist keine Option! Wenn Ihnen die Ideen für das Sportprogramm fehlen, hilft Ihnen sicher gern ein Personal Trainer weiter. Der Weg zum Traumjob wird leichter, wenn Sie sich mit einem spezialisierten Coach austauschen. Um dem Glimmstängel endlich abzuschwören, können Hypnosen, Ratgeber-Bücher o.ä. helfen.

Es gibt gewiss noch viele weitere Tipps – fest steht aber: Gute – also wirklich gute – Vorsätze sollten eine detaillierte Planung mit sich bringen, damit aus ihnen auch erreichbare Ziele werden.

 

Ziele deinieren

Wer seine Ziele genau definiert, hat auch gute Chancen sie zu erreichen.

 


 

Unterm Strich…

…bleibt es dennoch jedem selbst überlassen, ob er sich diese Mühe macht oder auch nicht. Selbst wenn es nur kurz anhält: Dieses motivierende Kribbeln im Bauch, wenn wir einen Vorsatz formulieren (den wir mal mehr, mal weniger ernst meinen) ist doch ein tolles Gefühl. Wenn das dann „alle Jahre wiederkehrt“… Es gibt Schlimmeres! 🙂

 


In diesem Sinne: Starten Sie das neue Jahr mit viel Optimismus und guten Ideen. Sie brauchen zwar keinen Jahreswechsel, um sich etwas vorzunehmen – wenn es aber DER Moment für Sie ist…Dann los!

Auf ein allseits erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr 2021!

Gehörlose in der Weiterbildung Lagerlogistik

TÜV Rheinland ermöglicht Lagerlogistik-Weiterbildung für Gehörlose.

Bundesweit einzigartiges Pilotprojekt in Dresden erfolgreich gestartet! Gelebte Inklusion am Trainingsstandort Dresden: Hörende und Gehörlose werden gemeinsam im Bereich Lagerlogistik weitergebildet / Reibungslose Zusammenarbeit ohne größere Verständigungsprobleme möglich – durchweg positives Feedback von Teilnehmenden und Ausbilder / Dank erfolgreicher Testphase: Weiterbildung bei der TÜV Rheinland Akademie soll auch zukünftig für Gehörlose möglich sein


Rund 80.000 Menschen in Deutschland sind gehörlos. Auf den ersten Blick ist die Beeinträchtigung meist nicht erkenntlich. Dennoch sind die Vorurteile gegenüber gehörlosen Bewerbenden, gerade im beruflichen Kontext, oft groß. „Viele Unternehmen gehen davon aus, dass die Inklusion gehörloser Mitarbeitenden nur unter besonderen Bedingungen möglich ist und schrecken deshalb davor zurück, sie einzustellen“, weiß Daniel Goersch, Lagerausbilder im Trainingscenter der TÜV Rheinland Akademie in Dresden. Dass diese Vorurteile jedoch meist unbegründet sind, beweist ein bundesweit einzigartiges Pilotprojekt, das in Dresden vor rund einem Jahr gestartet ist. Diese Projekt ermöglicht Gehörlosen gemeinsam mit hörenden Teilnehmenden eine Weiterbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik zu absolvieren. „Wir wurden vom Integrationsberatungsteam nach einer Besichtigung unseres Trainingscenters gefragt, ob wir uns vorstellen könnten, Gehörlose in unsere Ausbildungsabläufe zu integrieren“, berichtet Kundenberaterin Regina Pörschke. „Wir haben sofort zugesagt und sind vom überwältigenden Engagement und Erfolg aller Mitarbeitenden und Lehrgangsteilnehmenden beeindruckt.“

Bessere Jobaussichten und neue Perspektiven.

Einer der sechs gehörlosen Weiterbildungsteilnehmenden ist Stephan Preiß. Der 35-Jährige hat bereits eine Ausbildung zum Beikoch absolviert und wurde über das Arbeitsamt auf die Weiterbildungsmaßnahme aufmerksam. Die Verständigung mit den hörenden Teilnehmenden und Ausbilder Daniel Goersch funktioniere sehr gut, berichtet Preiß. Ab Januar habe er einen festen Job im Bereich Lagerlogistik in Aussicht, erzählt er stolz. Die Weiterbildung könne er anderen Gehörlosen sehr empfehlen: „Eine super Möglichkeit, um seine Jobchancen zu erhöhen“, findet Preiß.

Das Feedback der Teilnehmenden – hörend wie gehörlos – sei durchweg positiv, berichtet Daniel Goersch: „Die Verständigung funktioniert besser als gedacht. Man lernt als Hörender sehr schnell die wichtigsten Gebärden.“ Auch Weiterbildungsteilnehmer Christian Schelle ist vom inklusiven Modell überzeugt: „Ich bin erstaunt, wie gut die Zusammenarbeit mit den Gehörlosen funktioniert“, berichtet der 32-Jährige. Die Arbeitsmotivation sei gerade bei den gehörlosen Teilnehmenden besonders hoch, erzählt Goersch: „Sie arbeiten extrem gewissenhaft und konzentriert, weil sie kaum abgelenkt werden.“

Therorie, Praxis und hochmoderne Technik.

Zusätzlich unterstützt wird die Weiterbildung durch den Einsatz einer hochmodernen Mixed Reality Brille. Damit werden die digitale Inhalte interaktiv dargestellt und reale Arbeitssituationen simuliert – besonders für die gehörlosen Teilnehmenden ein wichtiges Hilfsmittel. „Bei der Vermittlung theoretischer Inhalte ist die Unterstützung durch Dolmetscher jedoch unverzichtbar“, so Goersch. Der Theorieunterricht findet deshalb in getrennten Gruppen statt. Das ermöglicht maximale Konzentration auf beiden Seiten und funktioniert sehr gut.

„Die Verständigung funktioniert besser als gedacht. Man lernt als Hörender sehr schnell die wichtigsten Gebärden.“ (Daniel Goersch, Ausbilder)

„Die Industrie 4.0 macht die Inklusion Gehörloser problemlos möglich.“

Gemeinsam durchlaufen die Teilnehmenden über maximal sechs Monate hinweg alle Bestandteile des modularen Trainingscenters, vom Wareneingang bis zur Kommissionierung, am Ende wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt. Auch in Zukunft sollen Gehörlose und Hörende die Weiterbildung zusammen absolvieren. „Unter den Gesichtspunkten der Industrie 4.0 ist die Inklusion von Gehörlosen gerade im Bereich Lagerlogistik problemlos möglich, nicht nur in der Weiterbildung, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt“, erklärt Daniel Goersch. „Die Kommunikation über Sprache wird in vielen Teilen überflüssig – das bietet eine enorme Chance für gehörlose Arbeitssuchende.“


Sie haben ebenfalls Interesse an einer Weiterbildung oder Umschulung, an der TÜV Rheinland Akademie?

Der Einstieg ins modulare Trainingscenter für den Bereich Lager / Logistik ist jederzeit möglich. Die Weiterbildungsmaßnahme dauert je nach Vereinbarung bis zu sechs Monate. Weitere Angebote finden Sie vorab in unserem Katalog.

Ihre Ansprechpartnerin vor Ort: Regina Charlotte Pörschke

Vereinbaren Sie gleich einen Termin!

 

 

Internationale Fachkräfte

Trotz Corona: TÜV Rheinland rekrutiert erfolgreich internationale Fachkräfte für deutschen Automobil- und IT-Sektor.

Der Fachkräftemangel belastet die deutsche Wirtschaft. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie wird deutlich: Engpässe gibt es vor allem in der Pflegebranche und in IT-Berufen, aber auch weiterhin in der Automobilindustrie. Zwar schafft das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz einen erweiterten Rahmen für eine bedarfsgerechte Zuwanderung von Fachkräften aus Nicht-EU-Ländern, doch die Antragsstellung sowie die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse gestalten sich oft langwierig. Die TÜV Rheinland Akademie hat deshalb gemeinsam mit der Handwerkskammer zu Köln, dem Institut der deutschen Wirtschaft in Köln und der Handwerkskammer Koblenz ein Verfahren erarbeitet, das den komplexen Prozess der Berufsanerkennung internationaler Fachkräfte vereinfacht und beschleunigt. „Innerhalb kurzer Zeit konnten wir rund 150 Fachkräfte aus dem Automobilsektor für große internationale Autohersteller rekrutieren“, berichtet Thomas Bastian, Head of Global Experts der TÜV Rheinland Akademie. Parallel dazu ging ein weiteres Pilotprojekt für Berufskraftfahrer und IT-Fachkräfte an den Start. Letztere sind wegen der fortschreitenden Digitalisierung in nahezu allen Branchen stark gefragt.

Global Experts: Internationale Fachkräftesicherung

Kfz-Fachkraft berichtet: „Große Ehre für mich, im Land des Automobils zu arbeiten“

Eine der bereits rekrutierten Fachkräfte ist Akhil Unnikrishnan aus Bengaluru im Süden Indiens. Der 29-Jährige ist gelernter Kfz-Mechatroniker und befindet sich aktuell in der Vermittlungsphase. „Für mich ist es eine große Ehre, in dem Land zu arbeiten, in dem das Auto erfunden wurde“, berichtet er. Harikrishnan K. B. aus Kuwait hat bereits eine Schulung zum Systemtechniker bei Mercedes Benz absolviert. Er wartet nun darauf, nach Deutschland reisen zu dürfen, um bei Mercedes als Kfz-Mechaniker zu arbeiten. Solange die Einreise Corona-bedingt nicht möglich ist, informiert er sich über neue Automobiltrends und -technologien und verbessert seine Deutschkenntnisse. Auch Kiran Gireesh soll als Fachkraft in Deutschland arbeiten, er wurde an den Automobilhersteller Hyundai vermittelt. Über Videotelefonate und E-Mails bleibt der 28-Jährige mit seinem zukünftigen Arbeitgeber in Kontakt, bis er einreisen darf. „Wir wollen keine kurzfristige Erwerbsmigration schaffen, sondern eine langfristige Win-win-Situation für beide Seiten, Unternehmen wie Fachkräfte“, erklärt Bastian. Deshalb werden die Fachkräfte im Voraus von den TÜV Rheinland Experten nicht nur fachlich geschult, sondern auch umfassend auf das Leben in Deutschland vorbereitet. Für mindestens 36 Monate ist die Fachkraft verpflichtend im Unternehmen angestellt. Während dieser Zeit wird sie durch die TÜV Rheinland Akademie fachspezifisch weitergebildet.

 

Internationale Fachkräfte für Deutschland: Dank neuem Verfahren in maximal sechs Monaten zur erfolgreichen Vermittlung

„Unser neu entwickeltes Verfahren ermöglicht es inländischen Begleitpersonen, Anträge und Unterlagen sowie ausländische Bildungsabschlüsse weitgehend elektronisch bei Handwerkskammern einzureichen, obwohl sich die Antragsstellenden und die Originaldokumente im Ausland befinden,“ berichtet Thomas Bastian. Dank des neuen Verfahrens dauert es maximal sechs Monate, bis die jeweilige Fachkraft in Deutschland arbeiten kann. „Wir sind bisher das einzige Unternehmen, das ein derartiges beschleunigtes Verfahren etabliert hat“, weiß Bastian. Er zeigt sich optimistisch, dass bis Ende des Jahres alle Fachkräfte in Deutschland eintreffen. „In der Theorie wären sie morgen bereit, sich in den Flieger nach Deutschland zu setzen“, so Bastian, „aber leider konnten beispielsweise die Visumstellen in Indien während des Lockdowns nicht wie gewohnt arbeiten. Momentan müssen wir darauf warten, dass diese Stellen ihre Prozesse wieder aufnehmen und unsere Kandidaten ausreisen können. Corona-Test sind für einreisende Teilnehmer natürlich Pflicht.“ Dass die Nachfrage seitens der Industrie durch die Corona-Pandemie abnehme, glaubt Bastian nicht: „Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften bleibt weiterhin bestehen.“

 

Weitere Fragen zum Thema “internationale Fachkräfte für Deutschland” beantwortet Ihnen Thomas Bastian: thomas.bastian@de.tuv.com

 

+++UPDATE+++

Über das beschleunigte VISA Verfahren kommen die ersten indischen Kfz Mechatroniker für Hyundai und Mercedes bereits in QI 2021 in Deutschland an.

Weiterbildung zur Fachkraft für Metalltechnik

Meine Umschulung zur Fachkraft für Metalltechnik

Mehdi Hassas hat bereits jeweils eine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker und zum Schweißer im Iran beziehungsweise der Türkei absolviert. Da beide Abschlüsse in Deutschland nicht anerkannt wurden, entschloss er sich für einen beruflichen Neustart bei der TÜV Rheinland Akademie im Trainingscenter Cottbus. Dort absolvierte er zunächst die Umschulung zur Fachkraft für Metalltechnik und bildete sich anschließend im Bereich modulares Schweißen weiter. Wie ihm die Umschulung und die Weiterbildung bei der TÜV Rheinland Akademie gefallen haben, was er dabei gelernt hat und wie seine Pläne für die Zukunft aussehen, verrät uns Mehdi Hassas im Interview.


Herr Hassas, Sie haben bereits zwei Ausbildungen, eine zum KFZ-Mechaniker und eine zum Schweißer, abgeschlossen. Warum wollten Sie noch einmal einen beruflichen Neustart wagen und haben sich für eine Umschulung entschieden?

Die beiden Ausbildungen habe ich im Iran und in der Türkei gemacht, sie wurden allerdings hier in Deutschland nicht anerkannt, weil die offiziellen Zertifikate dafür fehlten. Da ich aber unbedingt weiterhin in diesem Bereich arbeiten wollte, habe ich mich für einen Neustart an der TÜV Rheinland Akademie in Cottbus entschieden.

Wie kamen Sie auf die TÜV Rheinland Akademie?

Ich bin durch eigene Recherche und Empfehlungen auf das Kursangebot gestoßen, die TÜV Rheinland Akademie ist ja überall bekannt.

Welche Weiterbildungen haben Sie absolviert?

Die Umschulung zur Fachkraft für Metalltechnik an der TÜV Rheinland Akademie in Cottbus passte optimal zu meinen Vorstellungen. Von 2017 bis 2019 habe ich diese Umschulung absolviert und mit der Note 1 abgeschlossen, darauf bin ich sehr stolz. Im Anschluss folgte eine siebenmonatige Weiterbildung im Bereich modulares Schweißen.

Sie haben an unserem geförderten Weiterbildungsprogramm teilgenommen, wie waren Ihre Erfahrungen damit?

Das geförderte Weiterbildungsprogramm war ein echter Glücksgriff für mich. Da ich derzeit noch auf meine Arbeitserlaubnis warte, konnte ich die Wartezeit sinnvoll nutzen und die nötigen Voraussetzungen für meinen beruflichen Neustart in Deutschland schaffen. TÜV Rheinland ist ein sehr bekannter Name, der einem viele Türen öffnet. Ich bin dankbar dafür, dass ich die Umschulung und die Weiterbildung über die Akademie machen konnte. Deshalb habe ich sie auch schon an zwei meiner Freunde weiterempfohlen.

Können Sie uns einen kleinen Einblick in die Zeit Ihrer Weiterbildungen geben?

Vorweg kann ich sagen: Die Zeit bei der TÜV Rheinland Akademie war toll! Ich habe nun drei Jahre an der Akademie verbracht und konnte mir dadurch ein komplett neues Leben aufbauen. Meine beruflichen Vorkenntnisse haben mir die Umschulung natürlich erleichtert, es gab aber auch vieles, das neu für mich war. Meine vorherigen Ausbildungen liefen eher nach dem Prinzip „learning by doing“ ab. Hier gab es nun auch einen umfangreichen Theorieteil, der meiner Meinung nach sehr wichtig ist. Dass meine Erfahrungen an der TÜV Rheinland Akademie so positiv sind, liegt mit Sicherheit auch an meinem Ausbilder. Herrn Polten war bei Fragen immer  für uns da. Er hat aber auch jedem Einzelnen Raum für selbstständiges Arbeiten gegeben. Ich konnte sehr von seinem Fachwissen profitieren.

Wie geht es nach Ihrer Zeit an der TÜV Rheinland Akademie weiter?

Dass ich mich an der TÜV Rheinland Akademie weitergebildet habe, hat mir schon einige Türen geöffnet. Unter anderem habe ich bereits ein Jobangebot vorliegen, das werde ich – sobald ich meine Arbeitserlaubnis habe – sofort annehmen. Vielleicht kann ich, bis es soweit ist, noch einige kleinere Weiterbildungsmaßnahmen besuchen. Perspektivisch könnte ich mir eine Qualifizierung zum „Schweißfachmann“ vorstellen. Falls das zeitlich nicht mehr klappt, möchte ich mich aber auf jeden Fall berufsbegleitend weiterbilden – dafür kommt dann nur die TÜV Rheinland Akademie infrage.

Herr Hassas, wir danken Ihnen für die Einblicke und freuen uns sehr über Ihr durchweg positives Feedback. Wir hoffen, Sie schon bald wieder an der TÜV Rheinland Akademie begrüßen zu dürfen und wünschen viel Erfolg bei Ihrem beruflichen Neustart!

Sie haben ebenfalls Interesse an einer Weiterbildung oder Umschulung, an der TÜV Rheinland Akademie? Hier kommen Sie zur Kursübersicht: https://kurse.tuv.com/kurse-suchen 

Bei weiteren Fragen rund um unser Angebot können Sie sich gerne jederzeit über unser Kontaktformular melden, um persönlich beraten zu werden. Vereinbaren Sie gleich einen Termin!

VIONA® Onlinekurs

Mein VIONA® Onlinekurs im Bereich IT

Sich ortsunabhängig und flexibel weiterbilden, das ermöglicht ein VIONA® Onlinekurs an der TÜV Rheinland Akademie.

Alexander belegt im virtuellen Klassenzimmer der Akademie verschiedene Kurse, um seine Kenntnisse im Bereich HTML, SQL und Softwareentwicklung auszubauen und sich beruflich noch einmal neu orientieren zu können. Im Interview verrät uns der 36-Jährige, wie er auf die VIONA® Online Seminare der TÜV Rheinland Akademie gestoßen ist, welche Erfahrungen er bisher in den Virtual Classrooms gesammelt hat und welche Vorteile ihm die Teilnahme an den Kursen bringt.

Alexander, Sie waren zuletzt erfolgreich als Personalberater tätig. Warum wollen Sie sich nun noch einmal beruflich umorientieren?

Nach meinem Bachelor-Studium in International Business Development habe ich über fünf Jahre lang als Personalberater in der Vermittlung von Fach- und Führungskräften mit Engineering-Hintergrund gearbeitet. Mit der Zeit wurde mir bewusst, dass ich mich beruflich noch einmal aus der Personalberatung herausbewegen möchte. Der Fokus meiner Arbeit soll zukünftig nicht mehr so stark am Vertrieb ausgerichtet sein, ich möchte selbst etwas entwickeln und erschaffen können. Da ich eine hohe Affinität zu Themen rund um IT besitze und ein Quereinstieg realistisch erschien, habe ich mich für eine Teilnahme an den VIONA® Onlinekursen mit Fokus auf Web- und Softwareentwicklung entschieden, um in Zukunft in diesem Umfeld zu arbeiten.

Wie sind Sie auf unser Kursangebot aufmerksam geworden?

Die Agentur für Arbeit hat mich auf das Fortbildungsangebot hingewiesen. Da ich bereits wusste, in welche Richtung es gehen sollte, habe ich nach entsprechenden Kursangeboten gesucht. Die Weiterbildungsform eines virtuellen Klassenzimmers war mit allerdings neu.

Welche Vorteile hat das Lernen in einem Virtual Classroom für Sie?

Gerade in der aktuellen Zeit ist es ein großer Vorteil, dass die Kurse nicht ausfallen, sondern man einfach weiterhin von zuhause aus teilnehmen kann. Zusätzlich entfällt die Anfahrt zur Bildungsstätte, was Zeit spart. Ich empfand es als besonders angenehm, mich ungestört auf die Kursinhalte konzentrieren zu können – in einem normalen Kursraum ist das manchmal nicht so gut möglich. Da sich meine Kurse alle auf Web- und Softwareentwicklung konzentrieren und ich auch Übungen und Projekte am PC erledige, kann der jeweilige Dozierende unkompliziert bei Problemen und Fragen helfen. Der größte Vorteil ist für mich, dass ich einen Rahmen und eine Struktur hinsichtlich der Lerninhalte bekomme. Die VIONA® Onlinekurse können sich aufgrund der begrenzten Zeit nur auf die wichtigsten Grundlagen konzentrieren, aber man hat einen guten Überblick, was am wichtigsten ist. So wird man als Kursteilnehmer auch nicht überfordert.

Gibt es Punkte, die wir bei den VIONA® Onlinekursen aus Ihrer Sicht noch verbessern könnten?

Meine Erfahrungen mit den Kursen sind durchweg positiv. Ich weiß jedoch von ein paar Teilnehmenden aus meinem virtuellen Klassenzimmer, die mit der Technik zu kämpfen hatten. Hier waren die Mitarbeitenden der TÜV Rheinland Akademie jedoch äußerst hilfsbereit und haben jedes technische Problem gelöst, sodass letztendlich alle reibungslos teilnehmen konnten. Mein einziger Verbesserungsvorschlag ist, die Datenübertragung der VIONA® Plattform zu beschleunigen. Der Lernprozess an sich wird dadurch zwar nicht gestört, aber da das Auge ja bekanntlich mitlernt, wäre es sicher besser, wenn das Scrollen über die Plattform etwas flüssiger laufen würde.

Vielen Dank für Ihr Feedback, Alexander! Wir freuen uns, dass Ihnen unsere Onlinekurse gefallen haben und Sie Ihr Wissen im Bereich IT erweitern konnten. Ihre Verbesserungsvorschläge geben wir gerne direkt an unser zuständiges Team weiter. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg auf Ihrem weiteren Berufsweg und würden uns freuen, Sie bald wieder in einem unserer virtuellen Klassenzimmer begrüßen zu dürfen!


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VIONA® Onlinekurs

Mein VIONA® Onlinekurs im Bereich Bürokommunikation

Nadine will sich beruflich noch einmal umorientieren und absolviert dafür einen Onlinekurs im Bereich Bürokommunikation über VIONA®, die Online Akademie von TÜV Rheinland. So kann die 45-Jährige sich auch von zuhause aus weiterbilden und ihre Karriere voranbringen. Im Interview berichtet sie, wie sie auf die VIONA® Online Seminare aufmerksam geworden ist, welche beruflichen Ziele sie verfolgt und wie sie mit dem Lernen im virtuellen Klassenzimmer zurechtkommt.

 

Nadine, Sie haben bereits als Friseurin und Altenpflegerin gearbeitet. Warum wollen Sie sich nun nochmal beruflich umorientieren?  

Dass ich meinen ursprünglichen Berufen nicht mehr nachgehen kann, ist bei mir leider gesundheitlich bedingt. Nach einer längeren krankheitsbedingten Zwangspause möchte ich mich nun zur Bürokraft in Teilzeit weiterbilden, um beruflich wieder Fuß zu fassen.

Wie haben Sie vom Online-Kursangebot der TÜV Rheinland Akademie erfahren?

Ich war auf der Suche nach Weiterbildungsmöglichkeiten und habe eine Informationsveranstaltung des Jobcenters besucht. Dort gab es auch einen Stand der TÜV Rheinland Akademie. Zuerst dachte ich, da gibt es nichts Passendes für mich, weil ich angenommen habe, dass die Angebote dort eher für Männer und Industrie-Berufe ausgelegt sind. Zum Glück habe ich dann trotzdem noch vorbeigeschaut – denn schon nach einem kurzen Gespräch war mir klar, dass eine Weiterbildung über die Online Akademie VIONA® der richtige Weg für mich ist.

Hatten Sie zuvor schon Erfahrung mit Online-Weiterbildungen?

Nein, das ist das erste Mal, dass ich eine Weiterbildung in einem virtuellen Klassenzimmer mache. Aber meine ersten Erfahrungen damit sind durchweg positiv.

Welche positiven Erfahrungen haben Sie denn mit den VIONA® Online Seminaren gemacht?

Einer der größten Vorteile ist sicher, dass ich mich auch während des Corona-Lockdowns weiterbilden und die Zeit sinnvoll nutzen konnte. Außerdem gefällt mir die kleine Gruppengröße. So kann man viel konzentrierter lernen und die Dozierenden können intensiver auf Fragen eingehen. Grundsätzlich muss ich sagen, dass die Lehrenden an der TÜV Rheinland Akademie mit großem Spaß bei der Sache sind und sich sehr bemühen, den Teilnehmenden etwas beizubringen. Das hat mir das Lernen wirklich erleichtert und mich zusätzlich motiviert!

Haben Sie Vorschläge, wie wir die VIONA® Onlinekurse noch weiter verbessern könnten?

Eigentlich bin ich mit den Online-Kursen der TÜV Rheinland Akademie ausnahmslos zufrieden. Allerdings hat das Lernen über das Internet natürlich auch seine Tücken. Das mussten meine Mitstreitenden und ich selbst ab und an erfahren. Meistens waren es aber Probleme, die mit der Hardware der Teilnehmenden selbst zu tun hatten. Nicht jeder kann auf eine schnelle Internetverbindung zurückgreifen und manchmal streikte einfach die Technik. Allerdings muss man dazu sagen, dass das Team der TÜV Rheinland Akademie für jedes Problem eine Lösung hatte. Beispielsweise hat mein Laptop eines Morgens den Geist aufgegeben, doch schon drei Stunden später wurde mir ein Ersatzgerät der Akademie frei Haus geliefert. Das nenne ich Service!

Herzlichen Dank für Ihr konstruktives Feedback, Nadine! Es ist schön zu hören, dass Ihnen unser Online-Weiterbildungsangebot so gut gefällt. Ihre Verbesserungsvorschläge nehmen wir uns gerne zu Herzen. Wir würden uns freuen, Sie demnächst noch einmal im Rahmen einer Weiterbildung in der VIONA® Online Akademie begrüßen zu dürfen.


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